Es ist eine Premiere im niedersächsischen Landtag, und deshalb sind sie so still, die Damen und Herren Abgeordneten. Fast könnte man die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören. Wenn denn Stecknadeln im Raume wären. Der frühere Innenminister Heiner Bartling (SPD) tritt vors Mikrofon und bittet mit ernster Miene den Ministerpräsidenten des Landes, drei kleine, peinliche Fragen zu seiner jüngsten Urlaubsreise nach Florida zu beantworten: Es geht um eine kostenlose Aufwertung seines Fluges, die Christian Wulff Anfang des Jahres zu einer Nachzahlung von 3056 Euro zwang – nachdem das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ von der Vergünstigung erfahren hatte. So tritt Wulff kurz nach neun Uhr morgens vors Parlament, ernst wie sein Vorredner. Fast eine Viertelstunde erörtert er die Umstände einer günstig gebuchten Urlaubsreise, die ihn im Nachhinein teuer zu stehen kommt.
Ausgerechnet Wulff, den sein Biograf Armin Fuhrer als „Meister Proper“ der deutschen Politik charakterisiert, als absolut vertrauenswürdigen Saubermann, muss an diesem Donnerstag das Büßerhemd überziehen und sich Asche aufs Haupt streuen, wie es Mönche zur Erinnerung an die Vertreibung aus dem Paradies taten. Denn der Christdemokrat hat, wie er selbst einräumt, gegen die strengen Regeln des Ministergesetzes verstoßen. Die schreiben mönchische Enthaltsamkeit vor, wo jeder „Normalo“ zugreifen würde: bei kostenlos von Fluggesellschaften angebotenen Upgrades. „Eindeutig“ habe er gegen das Ministergesetz verstoßen, gibt er auf eine entsprechende Frage des Grünen Stefan Wenzel zu. „Sie sind seit sieben Jahren Ministerpräsident: War es das erste Mal?“, fragt SPD-Oppositionsführer Wolfgang Jüttner. „Ja, das war das erste Mal, dass ich mit der Situation von Upgrades in Berührung gekommen bin. Darüber ärgere ich mich“, sagt Wulff.
Die CDU-Fraktion applaudiert, auch die Mitglieder der FDP klatschen Beifall. Wie in einem Weiheakt von Applaus begleitet wird die Parlamentsbeichte, mit der Wulff einen Strich unter eine Angelegenheit ziehen will, die viele seiner Parteifreunde als Lappalie betrachten, während die SPD mit leiser Freude registriert, dass auch ein Meister Proper in Probleme geraten kann, wenn er Angebote von Freunden locker annimmt.
Am 21. Dezember 2009 seien er, seine Frau Bettina und die Kinder Leander und Linus von Düsseldorf nach Miami aufgebrochen. Einfach mal ausspannen, privat sein, „selbst kochen und mit den Kindern Bauklötze spielen“ wollte der Politiker. Die Wulffs saßen vorne im etwas abgeschirmten Businessbereich, hatten am 29. Mai vergangenen Jahres aber nur Economy gebucht, weil auch der Ministerpräsident ein sparsamer Mensch ist. „Aufgrund meines Sicherheitsstatus als Ministerpräsident werden in der Regel Dienst- und Privatflüge mit Air Berlin über das Büro der Geschäftsleitung gebucht“, berichtete Wulff.
Am 24. August seien ihm Flugkosten von 3626 Euro abgebucht worden. Weil die älteste, in Osnabrück lebende Tochter Annalena dann doch nicht mitreisen wollte, bekamen die Wulffs in Hannover 808 Euro zurück, dann noch einmal 59 Euro, so dass er schließlich für 2759 Euro starten wollte. Wegen seines Sicherheitsstatus sei die Geschäftsleitung von Air Berlin, also offenbar auch Firmenchef Joachim Hunold, von Anfang an über den Weihnachtstrip der Wulffs informiert worden. Doch dann sei der Florida-Trip noch während der Geburtstagsfeier des Air-Berlin-Chefs – Hunolds Geburtstag ist der 5. September – ein Thema gewesen, erklärte der Ministerpräsident weiter. Seine Frau Bettina, die alleine anreiste, habe sich mit dem Manager über die jeweiligen Weihnachtsurlaube ausgetauscht. Dabei habe Hunold „angeregt“, aus Sicherheitsgründen für die gesamte Familie ein Upgrade vorzunehmen – „sofern freie Plätze in der Businessclass zur Verfügung stehen“. Dies sei so üblich und liege im Interesse der Airline, weil sich freie Plätze in der günstigeren Economyklasse besser verkaufen ließen.
Während eines weiteren Treffens mit Hunold am 11. Dezember – auf dem hannoverschen Flughafen wurde gerade der Nord-Süd-Gipfel gefeiert – habe er, Wulff, „Herrn Hunold verdeutlicht, dass ein Upgrade für mich nur in Frage käme, wenn tatsächlich unbesetzte Plätze vorhanden seien und so der Fluggesellschaft kein Nachteil entstünde“, betonte der Politiker gestern. Noch vor Tagen hatte es geheißen, der Ministerpräsident sei erst kurz vor dem Abflug von der kostenlosen Hochstufung informiert worden.
„Diese Aussagen zeigen doch, dass das Upgrade oft ein Thema war“, sagt Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel und wirft „dem Juristen“ Wulff vor, jetzt „den Rechtsbruch in Niedersachsen zu einem Kavaliersdelikt“ zu machen. „Wulff ist schließlich Herr über 120 000 Beamte, von denen äußerste Korrektheit verlangt wird“, sagt sein SPD-Gegenüber Wolfgang Jüttner. „Er ist ertappt worden und hat dann schnell nachgezahlt.“ CDU-Chef David McAllister hingegen zeigte sich gestern angetan von dem „ausgezeichneten Auftritt“ Wulffs: „Er hat das Problem erkannt, Problem besprochen und dann gelöst.“ Auch Hans-Werner Schwarz von der FDP lobte die „Offenheit“, mit der Wulff aufgetreten sei. Die ist auch nötig, denn seit der Meldung über den günstigen Flug haben immer neue Gerüchte die Runde gemacht, etwa dass Wulff den Florida-Urlaub im Hause eine Industriemagnaten verbracht habe. Dabei waren es die Töchter eines alten Freundes aus Osnabrück, die den Wulffs in den USA ihr Haus anboten. Den Freund kennt Wulff schon seit vierzig Jahren. „Er ist mein Trauzeuge.“ Überhaupt ist der Politiker an diesem Donnerstag überaus gesprächig und versucht in Hintergrundrunden, eine Charmeoffensive zu starten. Wulff wisse, „jeder noch so kleine Skandal würde bei ihm mit größeren Interesse wahrgenommen“, schreibt Biograf Fuhrer.
HAZ.de Anmeldung
Kommentare
@ Saubermann Wie liefe es mit Sauberfrauen? – 24.01.10
Wer hätte bei bei einem solchen ultima ratio noch eine Daseinberechtigung für jegliche Funktionen?"Es reicht! Saubermann – 21.01.10
Die Enttäuschung ist riesengroß. Nichts sollte zur selbstverständlichkeit werden- auch nicht sein Amt. Das Vertrauen in ihn ist verschwunden. Wir wünschten, er würde einfach nur gehen".
@ mach urlaub wie ulla ak – 23.01.10
sie haben leider unrecht, denn der landtag muss sich mit solchen dingen beschäftigen. Hier hat sich der ministerpräsident des landes niedersachsen bereichert, gegen ein Gesetz verstoßen und vor seiner rede im landtag sogar noch unwahre angaben gemacht. so etwas gehört nun einmal in eine sitzung des landtages, da der bürger ein recht darauf hat, dass das aufgeklärt wird.Sehr spannend mach urlaub wie ulla – 23.01.10
@ Akauch wenn das so war, dass herr wulff im vorfeld hochgestuft wurde, es gibt wirklich wichtigeres als sich mit so einem fall zu beschäftigen. Es ist einfach zum totlachen, wenn sich hier die leute darüber so aufregen.
Meiner meinung nach sollte sich der landtag mal mit dingen beschäftigen, die wirklich wichtig sind, aber egal...
deutschland ist politisch gesehen am boden
@ Mach aurlaub wie Ulla ak – 23.01.10
Leider haben Sie die Artikel wohl doch nicht so ganz verfolgt bzw. wollten einiges nicht so sehen, wie andere. Das Upgrade für Familie Wulff war schon im Vorfeld geplant worden und so etwas geht einfach nicht. Das hat nichts mit einem normalen Upgrade zu tun.oh je Luzielein – 23.01.10
Na, " oh je " eine ordentliche Backpfeife erhalten?Prima!!!!!!
@vorposter zum Löschen vorgesehn – 22.01.10
Nein ich habe nicht in deutsch geschlafen, bin legasteniker.Rechtsschreibung 5 Inhalt 1
gesammtnote 3.
Es kommt auf den Inhalt an nicht auf die Richtige Schreibweise bei Diffanierungen
@ zum Löschen vorgesehn oh je – 22.01.10
Na, in Deutsch geschlafen?PS zum Löschen vorgesehn – 22.01.10
Ist das Upgraden eigentlich ein zu versteuernder Geldwerter Vorteil?wenn ja hatte Herr Wullf dieses anemeldet oder kommt noch versuchte steuerhinterziehung zum Upgradeskandal?
Moral und Verantwortung zum Löschen vorgesehn – 22.01.10
Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.Wullfs Flugreise in die Medienwelt Mach Urlaub wie Ulla – 22.01.10
@ PHja davon habe ich auch gehört, ist halt nur die Frage ob sich da auch alle daran halten. Zu vielen Veranstaltungen werden Politiker eingeladen, die Karten kosten weit mehr als 10€.
ich könnte mir auch vorstellen, dass politiker für eine Wetten- Dass Eintrittskarte nichts zahlen müssen, oder für den demnächst anstehenden Landespresseball.
@mach urlaub wie ulla PH – 22.01.10
wenn ihre Eltern ein Upgrade erhalten ist das auch vollends OK Herr Wulff ist aber kein"normalo" und er hätte wissen müssen,dass er geschenke nur bis 10.- Euro annehmen darf.Und de er ein Rechtsanwalt ist umso mehr.Er ist für seine 120000 Beamten der Chef und ein Vorbild und es ist mehr als fraglich,ob die auch so einfach mit einer Entschuödigung davon gekommen wären??Wulff und der verhängnisvolle USA Flug Mach Urlaub wie Ula – 22.01.10
Liebe Leute,ich musste heute ehrlich gesagt etwas schmunzeln, als ich den Bericht über Wulffs Urlaubsreise in der HAZ gelesen habe. Die Medien berichten auf über einer Seite über den Vorfall im Dezember letzten Jahres. Ich glaube, dass es echt spannendere Ereignisse gibt.
Ich bin 16 Jahre alt und interessiere mich sehr für das Politikgeschehen in Deutschland. Doch was in den letzten Tagen gerade aus Niedersachsen vermeldet wird ist fast schon peinlich.
1) Wulffs Privatreise nach Florida
2) Umweltzone Hannover
Als ich mich mit meinen Eltern über das Thema unterhalten habe, schüttelten diese auch nur den Kopf. Zum Thema Flugreisen schilderten sie mir Erfahrungen von Fernflugreisen, die sie vor meiner Geburt unternahmen. Dabei wurden sie schon einige Male in die teurere Businessclass versetzt, einfach weil das Flugzeug nicht voll ausgelastet war. Mit einer solchen Gastfreundschaft kann eine Airline natürlich Pluspunkte sammeln.
Und im Fall Christian Wulff kann ich keinerlei Fehler ausfindig machen,denn Herr Wulff hat gemeinsam mit seiner Familie einen Flug in der "Holzklasse" gebucht. Andere Politiker gestalten sich ihren Privaturlaub auch luxuriöser. Ich erinnere nur an Ula Schmidt. Und ehrlich gesagt möchte ich auch nicht wissen, wie sich die anderen Abgeordneten aus dem Landtag verhalten.
Im Fall Wulff hat airberlin dann aufgrund der Überbuchung in der Economy Class entschieden, einige Passagiere in die Business Class zu versetzen. Dabei werden bevorzugt kranken Passagiere genommen, aber auch einfach welche, die Glück gehabt haben. Warum kann es denn diesmal nicht Christian Wulff erwischt haben. Er war doch schließlich privat unterwegs und muss daher genauso wie andere Menschen behandelt werden. Respekt dafür, dass Herr Wulff trotz des Geschenks Seitens airberlin den Preis für die teurere Business Class übernommen hat. Man sollte nicht immer aus Kleinigkeiten große Dinge machen. Die zwei Tage, die sich der Landtag mit dem Fall beschäftigt hat, hätten man sinnvoller nutzen können, z.B. für die Schulpolitik. Des weiteren finde ich es absurd, wie sich Grünen und SPD verhalten. Zitat: " Man habe mit dem Fall Wulff noch nicht abgeschlossen."
Die Grünen fordern gar Konsequenzen aus dem Fall. Man merkt sofort wieder, die Grünen und die SPD versuchen mit allen Mitteln Wähler zu gewinnen! Was würden diese denn besser machen? Ohne politische Inhalte Wähler gewinnen, tolle Sache, ich bin dabei.
Hoffentlich sitzt Herr Jüttner nicht nächste Wochen in einem Privatjet um mal eben seine Mutter zu besuchen. Die Steuerzahler freuen sich.
Ministerpräsident Wulff ak – 22.01.10
Erwischt, Herr Wulff! Auch unser Ministerpräsident scheint nach dem Motto (An)Nehmen ist seliger denn Geben zu leben. Dumm, wenn man sich erwischen lässt. Doch was sollte ihm denn groß passieren? Die Pension ist ja dank Steuerzahler gesichert und vielleicht gibt es ja im Feinkostladen noch eine Gratisleckerei zum Nulltarif für die Familie, während Oma X sich dort am Mülleimer bedient. Je mehr man hat, desto gieriger wird man anscheinend. Was kann ich doch froh sein!!!!!@Erlöser paulchen – 22.01.10
Ja , au man, ein fähiger Politiker und Jurist hätte erkannt was für einen Bockmist er da baut. Ich stimme vollkommen zu, dass Herr Wulff ein fähiger Politiker ist. Dies bedeutet aber, dass er diese Vorteilsnahme wissentlich und vorsätzlich begangen hat. Schon deshalb führt kein Weg an einem Rücktritt vorbei. Aber Lügener und korrupter Politiker scheinen in der CDU beliebt zu sein, siehe Kohl, Schäuble,Koch und Co im Parteispendenskandal.Die Großen dürfen sich entschuldigen, den Kleine wird gekündigt MiJoSch – 22.01.10
Herr Wulff sollte die moralischen Konsequenzen ziehen. Jeder „kleine“ Beamte, der sich vergleichs-weise so verhalten hätte, würde von seinem Arbeitsplatz versetzt und mit einem Disziplinarverfahren überzogen. In der freien Wirtschaft verlieren Menschen in unterbezahlten Jobs ihren Arbeitplatz, weil sie angeblich einen Leergutbon von geringem Betrag nicht zeitnah abrechen, eine kleine Portion Teewurst oder ein Brötchen aus Firmenbeständen essen. Wenn diese Personen ihr Fehlverhalten ein-sehen, ändert sich an den Konsequenz nichts. Warum verlangt ein Ministerpräsident für sich hier schon wieder eine bevorzugte Ungleichbehandlung? Ein Rücktritt wäre die einzig richtige Folge. Er wird im Gegensatz zu die oben Genannten Personen dabei noch nicht einmal in eine persönliche wirtschaftliche Notsituation geraten. Herr Hunold, der ihn in diese „Notlage“ gebracht hat, wird be-stimmt einen angemessen Job bieten können.gleiches Recht für alle PH – 22.01.10
Herr Wulff sollte für seinen "Fehler" genau so gerade stehen wie seinerzeit Herr Glokowski, der auch gehen musste weil er ein Geschenk angenommen hatte-zumal bei Herrn Wulff ja bei jedem Versuch zu erklären eine neue Story zu Tage kommt-er ist Chef von 120000 Beamten und denen würde man soetwas nicht so schnell nachsehenLeselektüre Bitte lesen – 22.01.10
Folgendes Buch für die Kritiker: "Wildwest auf der Chefetage", vielleicht kommt dann der Durchblick.Au Mann, Erlöser – 22.01.10
jagt mal schön die fähigen Politiker zum Teufel.Wulff hat einen Fehler gemacht, er hat bezahlt, er hat sich entschuldigt und er wird das nicht noch mal machen.
Jetzt von Rücktritt zu sprechen ist lächerlich, zumal wir weit und breit keinen Besseren für Niedersachsen haben.
Ein Jurist? Ehrbarer – 22.01.10
Der Ministerpräsident und Jurist verstößt vorsätzlich gegen geltendes Recht und lügt. Soweit die Fakten, die man den Medien entnehmen kann.Muss man da wirklich noch diskutieren, ob er sein Amt behalten kann? Nein, kann er nicht. Kann er schon deswegen nicht, weil er der Dienstherrn von tausenden von Beamten ist, gegen die er mit härtesten Maßnahmen wegen Kleinigkeiten vorgeht. Bei Behörden wurden schon Mitarbeiter wegen bloßen Korruptionsverdachts vom Arbeitsplatz weg verhaftet. Und nachher stellt sich heraus, das keiner der Vorwürfe berechtigt war. Und bei H. Wulff sind die Vorwürfe nachgwiesen und eingestanden und er läuft noch frei rum und man überlegt, ob er seinen Posten behalten kann. Nein, kann er nicht, denn er ist weder als Minuisterpräsifent noch als Dienstherr der Beamten weiter tragbar.
War er es nicht auch, der vor den vorletzten Wahlen gesagt hat "Kürzungen bei den Beamten sind mit mir nicht zu machen!" Und wenige Wochen später hat er dann die Arbeitszeit auf 40 Stunden erhöht. Naja, gekürzt hat er ja tatsächlich nichts ...
worum es geht paulchen – 22.01.10
Die verständnisvolle Jubeltruppe der CDU will nicht begreifen worum es hier geht.1. Ein Ministerpräsident (MP) verstößt ohne Folgen gegen ein Ministergesetz!
2. Dieser MP lügt zuerst indem er angibt erst ganz kurz vorher davon erfahren zu haben
3. Dann muss dieser MP kleinlaut zugeben, dass er schon seit Monaten von dem Upgrade weiß.
4. AirBerlin gibt bekannt, dass Promis immer automatisch hochgestuft werden, aber das weiß ja keiner der Promis.
5. Das Volk kann auch 1 und 1 zusammenzählen.
Herr Wulff hat die gleichen Konsequenzen zu tragen wie jeder seiner Angestellten in diesem Fall.
Auch wenn es der CDU nicht passt:
Dieser MP muss zurück treten!!!
Lügner und Bereicherer haben auf diesem Posten nichts zu suchen, das galt auch damals für Herrn Glogowski und gilt jezt auch für Herrn Wulff.
HAZ & rotes Hannover jajajaja – 22.01.10
Es ist unglaublich, der von der HAZ geliebte Ex-Kanzler Schröder zündet sich dank seiner Kontakte aus Regierungszeiten in Russland seine Zigarren mit Dollarscheinchen von Gazprom an und hier wird ein offensichtlich erfolgreicher MP mit so einer Überschrift diffamiert. Was in diesem Staate los ist, passt auf keine Kuhhaut mehr. Wer arbeitet macht Fehler und nimmt auch das ein oder andere Fettnäpfchen mit. Nur wer sich einschließt, untätig ist oder die Klappe hält, hat so etwas nicht zu befürchten. Mangels Alternative sägen die Genossen im Bund an Gutterbergs Stuhl- Gutenberg und Wulff sind für mich jedenfalls zwei Politiker, denen ich vertraue. Fehlerlos sind die selbstverständlich nicht, aber erfolgreicher und vor allem glaubwürdiger als die Herren Gabriel, Trittin, Lafontaine und wie sie alle heißen sind sie allemal.Mein Abo der HAZ steht aktuell auf dem Prüfstand, solche Aussagen und Überschriften haben BILD-Niveau und nichts in einer "unabhängigen" Tageszeitung zu suchen!
Meister Proper? Andreas – 22.01.10
Da verstößt also ein Ministerpräsident gegen ein Gesetz, entschuldigt sich in der Öffentlichkeit und meint, dass damit alles erledigt wäre? Prima, dann entschuldige ich mich das nächste Mal am Kröpcke, wenn ich mal falsch geparkt habe. Dann spare ich mit das Bußgeld, danke für das Vorbild Herr Wulf.Im übrigen darf ich daran erinnern, dass der saubere Herr Wulf geschieden ist. Ist in einer "christlichen" Partei auch ein tolles Vorbild. Er ist kein Meister Proper, er ist ein Pharisäer!
Wulff Schwabe – 22.01.10
Leute, regt euch doch nicht so auf! Wie oft geschieht es, dass ein upgrade angeboten wird. Auch ich bin bei einem Langstreckenflug für einen günstigen Flugpreis in der ersten Klasse gelandet und habe es genossen. Und ich weiß das von vielen Bekannten, denen das auch so ging. Warum sollte ein Politiker auf Ferienreise nicht auch so fliegen dürfen wie wir Normalis? Deshalb bitte immer erst vor der eigenen Haustüre kehren und ganz ruhig sein!!!pZePa
Unverhältnissmässig Osama Bin Entsetzt – 22.01.10
Ich finde es persönlich etwas unverhältnismässig, dass die Berichterstattung über Herr Wulf breiten Raum einnimmt während die Sicherheitspanne in München unter ferner liefen läuft.Das Politiker wie Hinz und Kunz auf ihren Vorteil bedacht sind, ist ja bekannt. Die Frage hingegen, warum die Rechte des Bürgers im "Kampfe gegen den Terrorismus" immer mehr eingeschränkt werden (man denke nur an das unsinnige Verbot, Flüssigkeiten an Bord zu nehmen), wenn am Ende doch noch riesige Sicherheitslücken bestehen halte ich persönlich für viel interessanter.
Qui Bono - der ganze Vorgang ist... carlo – 22.01.10
eine billige Nebelkerze. Wer auf solche "Storys" noch reinfällt hat noch nicht verstanden wie Politikbusiness in diesem Land funktioniert.na denn ich auch – 22.01.10
Herr Wulff hat einen Fehler gemacht und dies zugegeben und die Umstände erläutert. Andere Bundespolitiker sind da alles andere als einsichtig... (Gabriel-Flugbereitschaft; Schmidt - Autoklau in Spanien, ...)Liebe Wähler Gittilein – 22.01.10
Ihr bekommt genau das, was Ihr gewählt habt!Sollte es immer noch nicht beim Fußvolk angekommen sein, dass Politiker, wenn Sie denn an der Macht sind, total verarmen und von allen Seiten Bonbons annehmen müssen!!!
Das war doch unter Schröder ( Wiener Opernball ) auch schon so!!!
Schon der Name " HARTZ " bleibt mir im Halse stecken.
Wir scheinen keine ehrlichen von " HABGIER " freie, Volksvertreter mehr zu bekommen, das scheint wohl an den Genen zu liegen.
Märchenstunde im Landtag felixikon – 22.01.10
Wer glaubt allen ernstes, dass ein Ministerpräsident bei Flügen Economy bucht in der Absicht, dann auch so zu fliegen und das auch noch bei Air Berlin. Ich fände das irgendwie nicht standesgemäß und ungewöhnlich. Es sei denn, es bestand von vorneherein die Absicht, sich upgrdaen zu lassen. Es wäre sicher schön, einmal in das Buchungssystem schauen zu können, dann könnte man sehen, wann denn die Businessplätze freigehalten wurden. Und er Gipfel ist ja, dass es nun auch noch ein Vorteil für Air Berlin gewesen sein soll, dass die teuren Plätze weggegradet wurden, damit wieder Platz für Normalos in der Holzklasse geschaffen wird.Unsere Bananenrepublik lebt und der Beispiele gibt es immer mehr... audio001 – 22.01.10
Wenn es rechtens ist, dass Menschen in diesem Land wegen einer (zu Unrecht!) verzehrten Frikadelle ihre Arbeit und Existenz verlieren,- dann wäre es mehr als gerecht, wenn Herr Wulff sein Amt verliert!Wer schon als Rechtsanwalt nicht mehr weiß was recht ist, der sollte zumindest Wissen was dem Amt eines Ministerpräsidenten geschuldet ist!
Die Frage nach der Vorbidfunktion lasse ich sowieso schon mal außen vor, die scheint bei Politikern inzwischen unbekannt zu sein...
Wulff Beamter – 22.01.10
Na Toll! Wenn sich dies irgendein ein klein Landesbeamter des Herrn Wulff geleistet hätte, wäre er sofort mit einem empfindlichen Disziplinarverfahren und Strafverfahren überzogen worden. Aber wenn der "Chef" erwischt wird, hat dies aus einer für ihn und seiner Partei peinlichen Entschuldigung keinerlei Kosequenzen. Ich lach mich tot.Wulff upgraded Calenberger – 22.01.10
Einerseits: Jau, recht hat er! Für den Beamten mittlerer Art und Güte gilt der Erlass des Nds. Innenministeriums über das Verbot der Annahme von Belohnungen und Geschenken (Nds. MBl. 2009, S. 822, ber. S. 874): Alles über 10,-- EUR ist pfui!Andererseits: Upgrading ist bei vermutlich allen Airlines gängige Praxis, wenn die Economy überbucht ist. Anzunehmen, dass Christian Wulff aufgrund des upgradings nunmehr geneigt sei, AirBerlin Vorteile zu verschaffen, hieße, ihn deutlichst zu unterschätzen.
Folgerung: Augenmaß walten lassen.
Saubermann Wulff Eberhard B. – 22.01.10
Das ist typisch für die Politik in Deutschland: Anstatt sich aufzuregen, dass Wulff mit seinem Umweltminister Sander den Bock zum Gärtner gemacht hat und in Zukunft die Uestra keinen 3 Minuten Takt mehr fahren kann, nur damit alle, alle Autos nur noch grüne Welle haben, wird auf dieser belanglosen Fluggeschichte rumgehackt. Die FDP streicht Millionen von Mövenpick ein (ist schon ok, wer will nicht zu den Besserverdienenden gehören) und macht entsprechend Politik: weniger Steuern auch für Mövenpick-Hotels! Umweltminister Sander hat ganz, ganz bestimmt kein Geld von VW/Merzedes/BMW bekommen, das gkaube ich ganz superfest, der ist einfach so, da bin ich sicher. Aber warum ist das kein Grund, Wulff anzugreifen, wenn sein "Umwelt"minister mit allen Mitteln versucht, den öffentlichen Nahverkehr in Hannover kaputt zu machen????@Wulff befürworter whoknows – 22.01.10
Ich hoffe sie würden genauso denken wenn es ein SPD Ministerpräsident wäre.Ich fand zumindest den Rücktritt von Glogowski nötig und erwarte von Wulff das selbe.
Meister Proper HolzklasseBeamter – 21.01.10
Das sollte ich mir als Subalterner mal erlauben ... Würde wohl fliegen, aus dem Job.kleiner Fehler? MB – 21.01.10
Kleiner Fehler? Wozu gibt es ein Ministergesetz in Nds.? Dafür, dass sich der Hr. Ministerpräsident darüber hinwegsetzt und (nachdem der Spiegel es aufdeckt!) dann so tut als ob es alles nur ein Missverständnis und eine Lapalie sei? So fängt es an und endet in der Bananenrepublik (wobei: da sind wir ja eh schon, siehe Möwenpick...).Es reicht! Saubermann – 21.01.10
Die Enttäuschung ist riesengroß. Nichts sollte zur selbstverständlichkeit werden- auch nicht sein Amt. Das Vertrauen in ihn ist verschwunden. Wir wünschten, er würde einfach nur gehen.Klärung ist wichtig Andreas – 21.01.10
Ich finde es wichtig, dass hier eine Klärung erfolgt. Bei der Klärung hat man noch ein paar andere Lügen aufgedeckt. Nun ja, was sind jetzt die Konsequenzen ? Keine ! Schade !Kleiner Fehler Ich – 21.01.10
Da macht ein Politiker keinen groben Fehler wie viele seiner Kollegen so sucht die Opposition irgendwann nach Kleinigkeiten die sich auch öffentlichkeitswirksam anprangern lassen. Sucht nach richtigen Problemen in dieser Welt...So... h-mensch – 21.01.10
... und jetzt ist dann auch mal Ruhe im Karton und wir widmen uns wieder den wichtigen Themen liebe HAZ