Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Problem bei 44 Castor-Behältern
Nachrichten Politik Niedersachsen Problem bei 44 Castor-Behältern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:54 05.09.2014
44 Castor-Behälter haben Probleme. Quelle: dpa (Symbolbild)
Anzeige
Mülheim

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat die Benutzung untersagt, weil es Bedenken bei den Haltevorrichtungen (Tragstutzen) für das Anheben mit einem Kran gibt. Einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigte am Freitag ein Sprecher der für die Castor-Fertigung zuständigen Gesellschaft für Nuklearservice (GNS).

„Es gibt aber nur ein formales Problem“, sagte GNS-Sprecher Michael Köbl. „Beanstandet wurde die Durchführung der Ultraschall-Prüfungen der Tragzapfen-Halbzeuge.“ Die Tragstutzen müssen ein enormes Gewicht aushalten - ein Castor-Behälter wiegt rund 100 Tonnen. „Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass es Materialfehler gibt.“ Die schon beladenen Castor-Behälter stehen im Zwischenlager des niedersächsischen AKW Unterweser. Sobald sie wieder bewegt werden, sollen die Tragstutzen ausgetauscht werden. 13 der 44 Behälter seien ohnehin noch nicht ausgeliefert worden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht im HAZ-Interview über die Zukunft der Bildung, das Verhältnis der SPD zur Wirtschaft, und den Ausstieg aus dem Atomlager Gorleben.

10.09.2014

In Niedersachsen wird frühestens 2016 wieder Gas mittels der umstrittenen Fracking-Methode gefördert. Das hat Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Mittwoch bei einem Besuch in Leese (Kreis Nienburg) angekündigt.

Gabriele Schulte 30.08.2014
Niedersachsen Aufnahmeprogramm für Terror-Opfer - Pistorius fordert Hilfe für Irak-Flüchtlinge

Im Nordirak sind seit Wochen Zehntausende Menschen vor den Kämpfern der Terrormiliz IS auf der Flucht. Angesichts der großen Not fordert Niedersachsens Innenminister Pistorius von der Bundesregierung schnelle Hilfe in Form eines Aufnahmeprogramms für Flüchtlinge.

27.08.2014
Anzeige