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Wenzel: "Wir brauchen neue Zwischenlager"

Regierungserklärung zur Atommüll-Debatte Wenzel: "Wir brauchen neue Zwischenlager"

Ein verschärftes Nachdenken über die sichere Zwischenlagerung von Atommüll hat am Mittwoch Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) angemahnt. Gleichzeitig lobte er das Gesetz zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es trage dazu bei, den gesellschaftlichen Konflikt um die Atomkraft zu befrieden.

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Quelle: Archiv

Hannover. Wenzel wies in einer Regierungserklärung zum Standortauswahlgesetz darauf hin, dass der Bundestag vor wenigen Tagen beschlossen hat, auf die begrenzten Zwischenlagerkapazitäten in Deutschland. "Die Genehmigungen für Zwischenlager sind begrenzt. Die ersten laufen Ende der 2030er Jahre aus, die anderen Genehmigungen folgen Schlag auf Schlag", sagte Wenzel.

Die derzeit genehmigten Zwischenlager reichten nicht aus, deshalb brauche man neue Zwischenlager, deren Genehmigungen fast genauso anspruchsvoll seien wie die Genehmigungen für ein neues Endlager, zumal der Zeitraum länger dauern könnte als die bisher vorgesehenen 40 Jahre. Weiterentwickelt werden müssten auch die Behälter für die hochradioaktiven Abfälle, die ursprünglich nur für den Transport vorgesehen waren, jetzt aber für eine längere Zwischenlagerung dienen müssten. 

Mit dem Standortauswahlgesetz des Bundes ist die Suche nach einem neuen Endlager eingeleitet worden, das auch Alternativen zu Gorleben bieten soll. Diese sollen bis 2031 gefunden worden sein.

(mit: dpa)

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