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Rot-Grün im Land 
zur Halbzeit ohne Mehrheit

Umfrage des NDR Rot-Grün im Land 
zur Halbzeit ohne Mehrheit

Wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl in Niedersachsen wäre, stünde die amtierende rot-grüne Landesregierung ohne Mehrheit da. Im Landtag gäbe es einen Patt zwischen SPD (31 Prozent) und Grünen (14 Prozent) auf der einen sowie CDU 
(40 Prozent) und FDP (5 Prozent) auf der anderen Seite.

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Stephan Weil (SPD) und Stefan Wenzel (Grüne) hätten derzeit keine Mehrheit im Land.

Quelle: dpa

Hannover. Allerdings wäre neben der FDP auch die Linke mit 5 Prozent wieder im Landtag vertreten, was die Diskussion über ein rot-rot-grünes Bündnis wiederbeleben könnte. Die AfD bliebe mit zwei Prozent weit abgeschlagen.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des NDR-Magazins „Hallo Niedersachsen“. Zur Halbzeit der 2013 gewählten Landesregierung wurden 1000 Niedersachsen zur Stimmungslage befragt. Umfragen-Gewinner ist Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der seinen Vorgänger David McAllister (CDU) als populärsten Landespolitiker ablöst. 63 Prozent der Befragten sind mit Weils Arbeit zufrieden – das sind zwölf Prozentpunkte mehr als bei der letzten großen Umfrage zu Regierungsbeginn. Damals lag der frühere Ministerpräsident McAllister mit 56 Prozent vorn auf der Beliebtheitsskala. Auf diesen Wert kommt der Deutsch-Schotte noch immer, auch wenn er längst als Abgeordneter im Europaparlament sitzt und betont, nie wieder in Niedersachsen antreten zu wollen.

Während die Landesregierung für ihre Wirtschafts- und Umweltpolitik gute Beurteilungen erhält (jeweils 58 Prozent Zustimmung), kann sie in der Schul- und Bildungspolitik nicht überzeugen. Das zeigt sich auch an den Noten für Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD): Nur 21 Prozent der Befragten erklärten, sie seien mit der Arbeit der Ministerin zufrieden, 27 Prozent zeigten sich unzufrieden. In der Beurteilung der Politik­bereiche erklärten 60 Prozent, sie seien mit der Schul- und Bildungspolitik in Niedersachsen „eher nicht zufrieden“. Nur 30 Prozent gaben an, „eher zufrieden“ zu sein.

Befragt zur Gesamtlage des Landes zeigten sich 63 Prozent der Befragten zuversichtlich, nur 26 Prozent sehen derzeit Anlass zur Sorge.

Das Institut Infratest fragte auch nach einem möglichen Herausforderer für Ministerpräsident Stephan Weil. 42 Prozent aller Befragten favorisierten David McAllister, 27 Prozent nannten Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (27 Prozent). Den CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Björn Thümler kennen nur vier Prozent, den Landtagspräsidenten Bernd Busemann (CDU) nur zehn. Ministerpräsident Weil zeigte sich ebenso zufrieden mit der Umfrage wie die CDU.

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