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Atomendlager

Rückholung von Asse-Fässern kostet 3,7 Milliarden


Die Kosten für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden und einsturzgefährdete Atomendlager Asse werden derzeit auf 3,7 Milliarden Euro geschätzt. Das sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Mittwoch im Umweltausschuss in Berlin, wie der Parlamentspressedienst mitteilte.
Atomfass
© Nancy Heusel (Symbolbild)

Röttgen sagte demnach, dass aufgrund der Bewertung der Langzeitsicherheit die „Rückholung der Abfälle“ momentan als „beste Lösung“ eingestuft worden sei. Es gebe aber noch keine endgültige Entscheidung. Röttgen verwies auch auf eine mögliche Kostenbeteiligung der Energieversorgungsunternehmen. Es gebe jedoch keine Rechtsgrundlage für eine Haftung der Firmen, sagte er.

Nach Ansicht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) soll das Lager in Niedersachsen möglichst schnell geräumt werden. Die Rückholung der Abfälle soll innerhalb von zehn Jahren erfolgen. Als Betreiber der Asse hatte das BfS in den vergangenen Monaten geprüft, wie das Problem mit dem Atommülllager bei Wolfenbüttel am besten zu lösen ist. Dort lagern rund 126.000 Fässer mit leicht- und mittelstark strahlendem Atommüll. Dabei war auch untersucht worden, ob die Fässer an ihrem Standort in 500 bis 700 Meter Tiefe sicher einbetoniert werden könnten oder ob eine Umlagerung in tiefere Schichten um tausend Meter eine Langzeitsicherheit gewährleisten würde.

Die Fässer waren zwischen 1967 und 1978 in das frühere Salzbergwerk Asse gebracht worden. Seit 1988 läuft Wasser in die Anlage. Die Behörde kann nach eigenen Angaben nicht ausschließen, dass sich die Menge so steigert, dass die Grube überflutet wird. Zudem ist die Stabilität der Schachtanlage beeinträchtigt.

afp

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  • nicht schon wieder Leser – 27.01.10
    aarrrrggghhh
  • Wetten, dass es mehr wird? Rubber Duck – 27.01.10
    Zunächst schätzten die "Experten" 1,5 - 2 Milliarden, nun also 3,7. Wetten, das es mehr wird? So wie wir das von öffentlich-rechtlichen Kostenschätzungen kennen können wir da getrost von der doppelten Summe ausgehen, also 7 - 7,5 Milliarden.

    Da muss man schon fragen wer die Musik bezahlen soll die die Herren Volksvertreter da bestellen wollen. Und wozu das Ganze? Um illegalen Atommüll von einem maroden Bergwerk in ein anderes marodes Bergwerk zu verbringen. Vorausgesetzt, dass das überhaupt möglich ist. 126.000 wild durcheinander gewürfelte Fässer unbekannten Inhalts, teilweise bereits unter tausenden Tonnen Salz verschüttet, teilweise schon bei der wilden Einlagerung beschädigt oder während 30 - 40 jähriger Lagerung in Salzlauge schwer verrostet.

    Ein Ding der Unmöglichkeit. Wozu also die ganze Augenwischerei? Was soll also die Verschwendung von 7 -. 7,5 Milliarden Steuergeldern? In Wirklichkeit geht es den verantwortlichen Politikern doch nur darum den Wählern Sand in die Augen zu streuen und sich über die Legislaturperiode zu retten.
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