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Mäurer

SPD-Politiker sieht Union vor Waffenlobby eingeknickt


Dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz und Innensenator von Bremen, Ulrich Mäurer (SPD), gehen die von der großen Koalition geplanten Änderungen beim Waffenrecht nicht weit genug.
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Ulrich Mäurer

© Marcus Posthumus/ddp

„Die bisherigen Verhandlungsergebnisse sind weit hinter dem zurückgeblieben, was ich vorgeschlagen habe. Aber mit der CDU war das das Maximale, was wir erreichen konnten“, sagte Mäurer im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp.

Innenpolitiker der Koalition hatten sich am Dienstagabend auf eine Verschärfung des Waffenrechts geeinigt. Nach ddp-Informationen soll unter anderem die Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen von 14 auf 18 Jahre heraufgesetzt werden. Besitzer von Waffen werden danach stärker kontrolliert. Außerdem sollen Spiele wie Paintball, bei denen das Töten von Gegnern simuliert wird, verboten werden.

Mäurer beharrt dagegen weiterhin auf einem Verbot großkalibriger Waffen im Schießsport. Die CDU weiche aber in dieser Frage vor der Waffenlobby zurück, kritisierte der SPD-Politiker. Das geplante Verbot von Paintball bezeichnete Mäurer als „Nebenkriegsschauplatz“. „Sicher ist das wünschenswert, aber es bringt nicht die Veränderungen, die wir uns vorgestellt haben“, sagte er. Das sei nur ein Beispiel dafür, dass das „Thema im Kern nicht angefasst“ worden sei.

ddp

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