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Stephan Weil ist als Tramper unterwegs

"Schönstes Ferienerlebnis" Stephan Weil ist als Tramper unterwegs

Ein Ministerpräsident, der inkognito als Anhalter fährt? Das hat es wohl noch nicht gegeben. Stephan Weil ist in den Vogesen so gereist – wenn auch nicht ganz freiwillig. Immerhin sei es sein "schönstes Ferienerlebnis" gewesen, teilte Weil nach seiner Rückkehr mit.

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Kann über die Episode in den Vogesen lachen: Nach einer Schuhpanne musste Ministerpräsident Stephan Weil per Anhalter ins Tal trampen.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Im Dienst trifft man Ministerpräsidenten selten unbegleitet von Personenschützern. Wie anregend es sein kann, sich ohne Leibwächter auf den Weg zu machen, erlebte jetzt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Gezwungenermaßen musste sich der SPD-Politiker auf eine Weise fortbewegen, die er zuletzt vor 30 Jahren geübt hatte – als Tramper. Auf seiner Homepage vermerkte Weil, dass die ungeplante Tramptour in einem klapprigen und ziemlich zugemüllten Renault sein „schönstes Urlaubserlebnis“ gewesen sei. Ein junger Mann mit Rasta-Locken hatte Weil an einer Straße in den Vogesen aufgelesen, wo er mit einer Gruppe Freunde wandern war. Weil die Wanderstiefel versagten, musste der Politiker seine Bergtour unterbrechen und runter ins Tal, wo es allerdings keine Busse zum nächsten Treffpunkt gab, sodass sich Weil zum Trampen entschloss. Man habe sich trotz unterschiedlicher Sprachen bestens unterhalten, notiert Weil – auch wenn sein freundlicher Fahrer „möglicherweise eine andere Haltung zur Legalisierung von Cannabis“ gehabt habe.

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