Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Nach Attentat in Norwegen

Schünemann sieht Einzeltäter als große Gefahr


Uwe Schünemann sieht nach dem Attentat in Norwegen radikalisierte Einzeltäter als große Gefahr. Für die Sicherheitsbehörden sei eine frühzeitige Erkennung äußerst schwierig.
Foto: Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann bezeichnet radikalisierte Einzeltäter als große Gefahr.

© dpa

Hannover. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat nach dem Attentat in Norwegen radikalisierte Einzeltäter als große Gefahr bezeichnet. „Es ist erschreckend, zu welchen Anschlägen radikalisierte Einzeltäter in der Lage sind. Von ihnen geht anscheinend zurzeit die größte Gefahr aus“, sagte der CDU-Politiker, der auch Sprecher der Innenminister ist, am Sonntag in Hannover. Für die Sicherheitsbehörden sei eine frühzeitige Erkennung äußerst schwierig. Das hätten der Fall des Islamisten in Frankfurt und jetzt der grausame Amoklauf des Rechtsextremisten in Norwegen gezeigt, sagte er nach Ministeriumsangaben. Das Internet diene oft als Kommunikations- oder als Radikalisierungsplattform. „Hier muss die Prävention ansetzen“, forderte Schünemann.

Der Attentäter hatte am Freitag zunächst im Zentrum der norwegischen Hauptstadt Oslo eine Autobombe explodieren lassen. Dabei waren mindestens sieben Menschen getötet worden. Anschließend erschoss er in einem Ferienlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF auf einer kleinen Insel vor Oslo mindestens 85 Menschen. Er gestand die Taten, die er als „grausam, aber notwendig“, bezeichnete.

jhf/dpa

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Artikel

Anzeige

Politik kompakt

Aus meinem Papierkorb

Michael B. Berger blickt am Ende jeder Woche in seinen (virtuellen) Papierkorb – und erzählt die Nachrichten, die liegen geblieben sind, aber doch Beachtung finden sollten.

Michael B. Berger blickt am Ende jeder Woche in seinen (virtuellen) Papierkorb – und erzählt die Nachrichten, die liegen geblieben sind, aber doch Beachtung finden sollten.

Testen Sie Ihr Wissen

Madsack im Gespräch

Das Madsack-Hauptstadtstudio.

Unsere Redakteure im Hauptstadtbüro führen TV-Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

Angst vor Austritt
Foto: Die Angst vor dem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone belastet die europöäische Währung.

Auch an den Devisenmärkten wächst die Sorge um einen möglichen Euroaustritt Griechenlands. Anleger flüchten in sichere Häfen, der Euro geht auf Talfahrt. Wann und wo diese endet, hängt nicht zuletzt vom Ausgang der Wahlen in Griechenland ab - und vom Erfolg der Brandmauern.

Anzeige


Top