Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Schulen bekommen mehr Geld für Klassenfahrten
Nachrichten Politik Niedersachsen Schulen bekommen mehr Geld für Klassenfahrten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 21.06.2017
Von Saskia Döhner
„Kaum noch Fahrten möglich“: Eltern haben sich beklagt. Quelle: imago
Anzeige
Hannover

Zuletzt hatten Schulen und Elternvertreter beklagt, dass wegen knapper Kassen kaum noch Klassenfahrten möglich seien und teils gestrichen werden mussten. 2015 hatte das Land die Reisekostenzuschüsse für Lehrer deutlich angehoben und damit die Schulen in Not gebracht, die diese höheren Zuschüsse aus ihren Etats bezahlen müssen. Denn die Landesregierung habe die Schulbudgets nicht in gleichem Maße angehoben, wie Opposition und Bildungsverbände heftig kritisieren. Auch Fortbildungen etwa zum Thema Inklusion werden aus diesem Topf bezahlt.

Die nun geplante Steigerung des Budgets bedeute für große Schulen mit mehr als 40 Vollzeitlehrerstellen ein Plus von 3500 Euro, wie Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) der HAZ sagte. Mit diesen zusätzlichen 2 Millionen Euro „müssten eigentlich alle Klassenfahrten zu finanzieren sein“, sagte Heiligenstadt.

Bislang hatte das Kultusministerium stets darauf verwiesen, dass die Schulen ihre Budgets nicht aufbrauchten und einen Teil davon ins nächste Jahr überwiesen. Allerdings räumte die Ministerin im Gespräch mit der HAZ jetzt ein: Bei einer Überprüfung sei aufgefallen, dass insbesondere die größeren Schulen längst nicht alle Fahrten durchführen konnten, die auch geplant waren.

Die Regierung muss die Anfragen von Mitgliedern des Landtags nach bestem Wissen beantworten, heißt es in der Landesverfassung. Das ist manchmal mit erheblichem Aufwand verbunden - und die Zahl der Anfragen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen.

18.06.2017

Um den Opfern schwerer Straftaten einen "peinlichen Auftritt im Gerichtssaal" zu ersparen, plant Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz die Zulassung von Aussagen per Video. 

18.06.2017
Niedersachsen Jahresversammlung des Flüchtlingsrates - Pistorius will keinen Abschiebestopp nach Afghanistan

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) setzt sich gegen einen Abschiebestopp nach Afghanistan ein. Bei der Jahresversammlung des niedersächsischen Flüchtlingsrates verteidigte er den härteren Kurs in der Flüchtlingspolitik mit den 2015 und 2016 immens gestiegenen Flüchtlingszahlen. 

20.06.2017
Anzeige