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Erziehergehälter: Städtebund sieht Grenze erreicht

Kita-Tarifstreit Erziehergehälter: Städtebund sieht Grenze erreicht

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) hat die Ablehnung des Schlichterspruchs im Kita-Tarifstreit durch die Gewerkschaften kritisiert.

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Quelle: dpa

Hannover . "Bei allem Verständnis für die wichtigen Aufgaben, die in den Kitas geleistet werden, das Gehalt der Erzieherinnen und Erzieher ist, auch im Vergleich zu anderen Berufsgruppen des öffentlichen Bereichs, sehr ordentlich und muss über die Gebühren von den Eltern mitbezahlt werden", sagte NSGB-Geschäftsführer Berthold Ernst am Montag in Hannover.

Im Sinne der Eltern und Kommunen forderte er "weitere Verhandlungen mit Augenmaß". "Streiks, die zulasten der Eltern und Kinder gehen, brauchen wir auf keinen Fall. Hiermit schaden sich auch die Erzieherinnen und Erzieher", sagte Ernst.

Am Samstag hatten sich die Mitglieder der Gewerkschaften aus dem Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes mit deutlicher Mehrheit gegen den Schlichterspruch von Ende Juni ausgesprochen. Dieser sieht Gehaltserhöhungen zwischen 2 und 4,5 Prozent vor. Daraufhin hatte Verdi-Chef Frank Bsirske neue Streiks angekündigt, falls die Arbeitgeber nicht kräftig nachlegen.

"Der Schlichterspruch geht bei vielen Städten und Gemeinden bereits an die Schmerzgrenze", betonte dagegen Ernst.

dpa

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