Der Start der Schweinegrippe-Impfung in Niedersachsen verzögert sich. Anscheinend gebe es Schwierigkeiten bei der Herstellung des Impfstoffes Pandemrix vom Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline, sagte eine Sprecherin von Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann.
Die Schweinegrippe-Impfung in Niedersachsen verzögert sich.
Die ersten Ärzte können demnach erst am Freitag kommender Woche (30. Oktober) mit der Impfung beginnen, sagte die Sprecherin. Am Montag hatte Ross-Luttmann (CDU) erklärt, die Schweinegrippe-Impfung starte bereits vom kommenden Montag an.
„Die erste Lieferung, die wir diese Woche in Dresden abholen können, ist nicht groß genug, um sämtliche Apotheken zu beliefern“, sagte die Sprecherin nun jedoch. „Es gab in den ursprünglichen Vereinbarungen die Aussicht auf andere Mengen.“ Da die Impfung flächendeckend gleichzeitig in Niedersachsen starten solle, habe man im Ministerium entschieden, mit der Belieferungen der rund 400 ausgewählten Apotheken zu warten, bis genügend Impfstoff zur Verfügung steht.
Dies sei erst bei einer zweiter Lieferung der Fall, die „wahrscheinlich kommenden Mittwoch oder Donnerstag“ erfolgt. Das Land hatte zunächst 4,8 Millionen Dosen Pandemrix für 43,2 Millionen Euro geordert. Damit können 30 Prozent der Bevölkerung, gut zwei Millionen Niedersachsen - geimpft werden.
Zunächst sollen vor allem besonders gefährdete Personengruppen wie chronisch Kranke, Immungeschwächte und Schwangere sowie medizinisches Pflegepersonal bevorzugt versorgt werden.
lni
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