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Türkischer Geheimdienst spähte auch Schule aus

MItteilung des Innenministers Türkischer Geheimdienst spähte auch Schule aus

Der türkische Geheimdienst hat in Niedersachsen nach Angaben von Innenminister Boris Pistorius (SPD) zwei Firmen und eine Schule der sogenannten Gülen-Bewegung ausspioniert. Insgesamt seien etwa 10 bis 15 Personen und Einrichtungen betroffen, sagte Pistorius am Dienstag.

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Innenminister Boris Pistorius (SPD)

Quelle: dpa

Diese hätte sich auf einer Liste befunden, die der Chef des türkischen Geheimdienstes MIT am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz dem Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes übegeben habe. Nach Darstellung von Pistorius geschah dies "in der Absicht, von den deutschen Behörden Unterstützung bei der Beobachtung und Ausforschung dieser Menschen zu bekommen". Dies sei erfreulicherweise ausgeblieben, sagte Pistorius. Der niedersächsische Verfassungsschutz habe die Betroffenen gewarnt, da ihnen bei einer Einreise in die Türkei möglicherweise Repressalien bis hin zur Verhaftung drohen könnten. Die türkische Regierung macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 verantwortlich. 

dpa

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