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Niedersachsens Wirtschaft

Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) enttäuscht von Bundesregierung


Die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) zeigten sich enttäuscht von der Bundesregierung. „Da machen sich ganz viele Menschen in der Wirtschaft richtig Sorgen, weil kein einheitliches Auftreten vorhanden und keine klare Linie erkennbar ist“, sagte der Hauptgeschäftsführer der UVN, Volker Müller.

Bei der niedersächsischen Wirtschaft wächst angesichts anhaltender Konflikte die Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung. „Das Signal in die Wirtschaft, dass die drei Parteien im Moment geben, ist alles andere als vertrauenserweckend und verlässlich“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), Volker Müller, in Hannover.

„Da machen sich ganz viele Menschen in der Wirtschaft richtig Sorgen, weil kein einheitliches Auftreten vorhanden und keine klare Linie erkennbar ist.“ Die Bundesregierung müsse die Querelen schnell beilegen, sonst „verpasst sie eine Riesen-Chance“, sagte Müller.

Abgesehen etwa von der Steuerreform zu Beginn der Regierungszeit von CDU/CSU und FDP sei er nun „von der Art der Auseinandersetzung zwischen den Koalitionspartnern enttäuscht“. Der öffentliche Schlagabtausch gebe wenig Hoffnung und „ist nicht der richtige Weg, der aus der Krise hilft“.

Müller sagte, in Unternehmen würde es einen solchen Chor unterschiedlicher Stimmen nicht lange geben. „Am Ende wird Merkel das Heft in die Hand nehmen müssen.“ Auch viele andere Wirtschaftsverbände in Deutschland kritisierten das Erscheinungsbild der schwarz-gelben Koalition.

dpa

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