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Althusmann wirft Stephan Weil Untätigkeit bei VW vor

"Verdammte Pflicht, sich zu kümmern" Althusmann wirft Stephan Weil Untätigkeit bei VW vor

Angesichts jüngster Nachrichten über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen leitende VW-Mitarbeiter hat Niedersachsens CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Untätigkeit vorgeworfen. 

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"Ein Ministerpräsident hat die verdammte Pflicht, sich darum zu kümmern, dass so ein Unternehmen gut aufgestellt ist", sagt Althusmann.

Quelle: Kutter

Hannover. "Ein Ministerpräsident hat die verdammte Pflicht mit der 20-prozentigen Beteiligung des Landes im Rücken sich darum zu kümmern, dass so ein Unternehmen gut aufgestellt ist und nicht die Dinge schleifen zu lassen", sagte Althusmann am Sonnabend in Hannover, wo die CDU-Landtagsfraktion ihr 70-jähriges Bestehen feierte. Neben "Versäumnissen" bei VW warf Althusmann der Regierung vor, auch in der Bildungspolitik die Dinge schleifen zu lassen und einen Unterrichtsausfall hinzunehmen, der "ein Skandal" sei. Mit Sorge betrachte er auch die Vorbereitungen für den G-20-Gipfel im Juni in Hamburg, wo gewalttätige Auseinandersetzungen drohen. "Schon heute bereiten sich niedersächsische Polizeibeamte auf ihren Einsatz in Hamburg vor. Dass der Hamburger Senat die Innenstadt für Chaoten freigeben wird, gefährdet auch die Sicherheit niedersächsischer Beamten. Da muss die Landesregierung in Hannover protestieren."

In einer launigen Rede betonte CDU-Fraktionschef Björn Thümler vor den 400 Gästen der CDU-Veranstaltung, dass der oftmals beklagte raue Ton in den Landtagssitzungen in Hannover Tradition seien. Wer Politik nur im Kammerton und mit Wattebäuschchen machen wolle, gehöre nicht ins Parlament. "Hier muss auch mit Säbel und Florett gefochten werden."

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