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Viele Hinweise auf junge Islamisten

Präventionsstelle gegen Radikalisierung Viele Hinweise auf junge Islamisten

Zwei Jahre nach dem Start wird die Präventionsstelle gegen islamistische Radikalisierung in Niedersachsen wegen der Vielzahl von Beratungsfällen aufgestockt. Derzeit werden die Fälle von rund 100 radikalisierungsgefährdeten jungen Menschen behandelt, sagte der Leiter der Präventionsstelle, Christian Hantel, in Hannover.

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Quelle: dpa

Hannover. Die Zahl der Mitarbeiter der landesweit tätigen Beratungsstelle werde in Kürze um zwei auf insgesamt acht erhöht. "Im Moment haben wir ein hohes Fallaufkommen." Die zweite Generation der Salafisten beschäftige inzwischen die Experten. Dabei handele es sich um die Kinder radikalisierter Eltern, die teils bereits in der Grundschule oder selbt im Kindergarten verhaltensauffällig werden. Die Mehrzahl der radikalisierten jungen Leute ist zwischen 12 und 30 Jahren alt. Die bis 18-Jährigen machen 40 Prozent der Fälle aus, 42 Prozent sind zwischen 19 und 24 Jahren alt. Der Frauenanteil bewegt sich zwischen 22 und 28 Prozent. Etwa die Hälfte der Betroffenen hat einen muslimischen Familienhintergrund, etwa ebengroß ist der Anteil aus nicht-muslimischen Elternhäusern.

dpa

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