In einem Vermerk der Landesregierung zu diesen Absichten werden nun erhebliche Zweifel und Bedenken geäußert - hinsichtlich der Sicherheit, aber auch der Kosten. Außerdem will das Land auf jeden Fall sicherstellen, dass die spätere Haftung nicht den jeweiligen Ländern obliegt, sondern dem Bund.
Das Treibhausgas Kohlendioxid gilt als Hauptverursacher der Erderwärmung. Mit der neuen CCS-Technologie soll es abgesondert, verdichtet, in flüssige Form gebracht und in ausgedienten Bergwerken deponiert werden. Angetrieben werden solche Überlegungen von den ehrgeizigen Beschlüssen der EU, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 20 Prozent zu verringern. Für solche Speicherstätten kommt Norddeutschland in Betracht - nicht zuletzt deshalb, weil mehrere neue Kohlekraftwerke an der Nordseeküste entstehen sollen. Eine Verpressung von Kohlendioxid nah am Kraftwerk bietet sich an, weil der Transport über eine Pipeline hohe Kosten mit sich bringt.
Gegenwärtig ist Niedersachsen in doppelter Hinsicht von solchen Plänen betroffen: RWE will in Hürth bei Köln bis 2014 ein Braunkohle-Großkraftwerk errichten, das Kohlendioxid soll über eine Pipeline durch Niedersachsen nach Schleswig-Holstein gebracht werden. Konkrete Pläne dazu werden nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 30. August erwartet. Außerdem will e.on für sein geplantes Kraftwerk in Wilhelmshaven Lagerstätten suchen, in 17 angrenzenden Landkreisen wurde gefragt, die Kreise Wittmund, Aurich und Friesland haben bereits ablehnend reagiert.
In einem internen Positionspapier der Landesregierung werden nun erhebliche Bedenken geäußert. Zum einen erschwerten solche Speicherstätten die Erschließung von Bodenschätzen. Auch Erdwärme könne dort dann nicht mehr gewonnen werden. Hinzu kämen mehrere technische Risiken: Wenn Kohlendioxid in den Boden gepresst werde, komme es zu großen Volumenverlagerungen und Druckveränderungen - die Gefahr von Erdbeben steige. Wenn eine CO2-Pipeline löchrig wird, kann das Gas entweichen. In Tälern drohe dann Tieren und Menschen der Erstickungstod wegen der hohen CO2-Konzentration in der Luft. Unklar sei auch, wie sich das Gas in der Erde auf Dauer verhalte, womöglich könne es ins Grundwasser kommen und als Säure chemisch reagieren.
Auch auf die wirtschaftlichen Folgen wird hingewiesen: Der Wirkungsgrad eines modernen Kohlekraftwerks, das die CCS-Technologie nutzt, verringere sich von 45 auf 35 Prozent. Die Erzeugerkosten für den Kohlestrom würden sich mit der neuen Technologie geradezu verdoppeln. Am Ende könnten vielleicht Wind- oder Solarstromanlagen günstiger sein als die Kohlekraftwerke. Von denen allerdings sind bis 2020 bundesweit 24 in der Planung.
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Kommentare
CCS Dieter Ber – 17.07.09
CO2 - und KlimahysterieNachdem ich nun seit Jahren die Diskussion um das CO2 und dessen „ungeheure“ Wirkung
auf die Entwicklung des Klimas verfolge, wobei besonders der antrophogene Anteil durch die
Verbrennungsprozesse fossiler Energien wohl bald den Weltuntergang, ja die Ausrottung
des Lebens auf dieser Erde bewirken soll, habe ich einige, man möge mir verzeihen,
einfache Fragen.
Wenn laut Bundesumweltamt (BUA) der Anteil der tech. CO2-Emissionen nicht einmal 2%
der gesamten CO2-Emissionen ausmachen sollen, so wäre dies ein Anteil an dem Anteil in
der Atmosphäre von 0,038 % von 0,00076 %. Wie soll der Mensch denn hier einen Einfluß
ausüben können? Wo, resp. in welcher oder welchen Höhen über der Erdoberfläche wird
denn diese Konzentration eigentlich gemessen? 100m, 1000m oder gar 10000m über der
Erdoberfläche? Im Chemieunterricht in der Schule habe ich gelernt, dass CO2 von den
Gasen in der Atmosphäre das höchste Molekulargewicht hat und somit schwerer ist als die
anderen Gase.
Dieses CO2 kann sich doch nur bodennah ablagern und durch die Verwirbelungen der
bewegten Luft einen bodennahen Effekt ausüben und zwar den, dass die umliegende und
herumwachsende Vegetation sich glücklicherweise mit diesem CO2 versorgen kann, die
Assimilation funktioniert und Gott sei’s gelobt, Mensch und Tier können mit Nahrung versorgt
werden.
Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen den Menschen so viel Unsinn einreden zu
wollen. Das Allerschlimmste ist eigentlich, das die Menschen ein derartiger Verlust an
eigenem Denken und Hinterfragen befallen hat, dass man ihnen das einreden kann.
Kommt da nicht der Verdacht auf, dass solche Gesetze und Verordnungen, die sich mit
CO2-Zertifikaten, CO2-Steuer und ähnlichem beschäftigen, den Menschen zur Melkkuh
degradieren, der Klimahysterie Vorschub leisten, nichts bewirken und zur Zerstörung unserer
zivilen Strukturen, ja unserer Zivilisation beitragen?
Nun frage ich mich natürlich, wer sind eigentlich diejenigen die solche Gesetze machen? Hat
bei diesen Leuten PISA schon vor 40 Jahren zugeschlagen? Naturwissenschaften abgewählt
und nun sitzen selbige in den Parlamenten und verdummen das Volk und merken es nicht
mal; weil das Volk es auch nicht merkt? Oder gibt es etwa andere Gründe?
Alles was mit der CO2-Hysterie als Begründung an Maßnahmen beschlossen wurde oder
noch geplant ist, ist umgehend einzustellen und abzuschaffen. CO2 ist kein Gift; es ist
lebensnotwendig.
Dies bedeutet nicht, dass wir nicht sorgfältig mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen
umgehen müssen. Bei allen Energiegewinnungssystemen und Energiesparsystemen ist
jedoch zu prüfen, im Rahmen einer energetischen Bilanzierung, ob der Energieertrag höher
ist als der Energieaufwand für den Lebenszyklus solcher Systeme.
Lassen wir diesen Unsinn, den man mit uns macht, nicht mehr zu. Helfen wir denen die
augenscheinlich der Hilfe eines Nachhilfeunterrichtes bedürfen, damit Wohlstand gemehrt
wird und nicht der Schaden. Geben wir der Vernunft endlich eine Chance.
Dieter Ber