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Verdacht

Vogelgrippe in Diepholz?

Von Michael B. Berger

Ein rätselhaftes Tiersterben im Landkreis Diepholz hat gestern Tierärzte und Behörden in Atem gehalten. In einem Mastbetrieb in Bruchhausen-Vilsen waren in dieser Woche binnen 48 Stunden nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums 1250 Puten gestorben.
Rätselhaftes Tiersterben im Landkreis Diepholz.

Rätselhaftes Tiersterben im Landkreis Diepholz.

© Rainer Dröse (Archiv)

Daraufhin schrillten beim Landkreis wie auch bei der Landesregierung die Alarmglocken. Doch der böse Verdacht, dass sich hochinfektiöse Erreger einer gefährlichen Form der Vogelgrippe in den Ställen in Bruchhausen-Vilsen verbreitet haben, bestätigte sich am Donnerstag nicht. „Die Probenuntersuchungen des Veterinärinstituts Oldenburg haben lediglich den Befund für Antikörper ergeben“, teilte der Landkreis mit.

Dieser spreche für eine schwächere Variante der Vogelgrippe, die für Menschen ungefährlich sei. „Im Augenblick gibt es allerdings nur einen Verdacht. Zum Tod der Tiere könnte auch eine Futtermittelvergiftung oder ein technischer Defekt in der Mastanlage geführt haben – wir wissen es nicht“, sagt Gert Hahne, Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover. Dennoch habe man sich aufgrund der festgestellten Antikörper in den toten Puten dazu entschlossen, den gesamten Bestand zu „keulen“, also töten zu lassen – betroffen seien 30.000 Tiere.

Ferner werde um den Betrieb in Bruchhausen-Vilsen eine drei Kilometer weite Überwachungszone eingerichtet. Noch am Donnerstagmittag hatte das Ministerium befürchtet, dass die Puten von den hochansteckenden Virusstämmen H 5 oder H 7 befallen seien. Doch die einschneidendsten Maßnahmen wie etwa ein landesweites Transportverbot oder eine Stallpflicht ohne Ausnahmen für ganz Niedersachsen habe man gestern noch nicht verordnen müssen, sagte Hahne. Dennoch gelte die Warnstufe Gelb für das Land weiter, zu der strikte Auflagen für die Massentierhalter zählen.

So dürfen sie etwa kein Trinkwasser draußen lagern oder auch keinen Besuch in die Vogelställe lassen. Bis auf Ausnahmen gilt auch die sogenannte Aufstallungspflicht. Der restriktive Kurs zahle sich aus. Im letzten Jahr sei die hochansteckende Vogelgrippe kurz vor Weihnachten ausgebrochen, erinnert Hahne: „Da mussten 620.000 Puten in 40 Betrieben im Landkreis Cloppenburg getötet werden – mit einem Gesamtschaden von 14 Millionen Euro. Wir hoffen, dass diesmal der Kelch an uns vorbeigegangen ist.“

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  • Mutierte Schweine-Vogelgrippe ardilla – 08.11.09
    Man kennt das aus der Vergangenheit. Mal ist es BSE, dann eine Schafseuche, dann die Schweinegrippe und nun nahtlos die Vogelgrippe. Sinn der Sache ist, daß die deutschen Tierhalter ihre Tiere zu Milliarden grausam töten, damit unsere Nachbarn ihre Produkte nach Deutschland liefern können, sie sind aber so klug, und würden niemals so eine Anordnung befolgen. Das sind wieder nur die Deutschen, die blindlings Befehle befolgen, und sei es das bestialische Töten ihrer eigenen Tiere. Es gibt diverse Möglichkeiten, warum die Vögel in dieser Anzahl starben, das kommt wie gerufen zum Einleiten einer neuen Tiermord-Campagne.
  • Schweine-Vogelgrippe-Mutation ardilla – 08.11.09
    Das ist der nahtlose Übergang von der Schweine- zur Vogelgrippe. Man kennt das hinreichend aus der Vergangenheit. Mal ist es BSE, dann die Schweinepest, dann wiederum werden Schafe von einer "Seuche" betroffen, und dann die Vogelgrippe. Jedesdmal waren es die deutschen Halter, die blindlings den Befehl befolgten, ihre Tiere grausam zu ermorden. Unsere europäischen Nachbarn rieben sich die Hände, denn sie belieferten die dummen Deutschen mit ihren manchmal auch nicht so appetietlichen Produkten. Und das funktioniert wie man feststellen kann reibungslos.

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