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Niedersachsen Warum Sitzenbleiben auch eine Chance sein kann
Nachrichten Politik Niedersachsen Warum Sitzenbleiben auch eine Chance sein kann
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16:16 18.03.2017
Von Saskia Döhner
Unterricht in der Pestalozzischule in Hannover: Gleiche Bedingungen wie an einer IGS schaffen. Quelle: Eberstein

Dann nämlich, wenn es für ein Kind ein Jahr mehr Zeit bedeutet. Wenn es bedeutet, dass das Kind mal nicht die schlechtesten Noten der Klasse hat. Und dass es neue Freunde und andere Lehrer findet. Beides ist wichtig: mehr individuelle Förderung, um den Anschluss zu halten, aber auch die klare Entscheidung, doch nicht zu versetzen, wenn Lücken zu groß geworden sind.

Die Generalkritik von CDU und FDP an den Reformplänen zur Versetzungsregelung an den Oberschulen aber ist übertrieben. Deswegen wird Niedersachsen noch nicht zum Gesamtschulland, da sind noch die starken Gymnasien vor. Und es bleibt ja auch immer noch die Möglichkeit, freiwillig zu wiederholen. Man sollte die Einsichtsfähigkeit von Schülern und Eltern nicht unterschätzen.

Der AfD-Bundesvorstand hat in Berlin die Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Prüfung der Konflikte im niedersächsischen AfD-Landesverband beschlossen. Das berichtet die Tageszeitung "Welt". Die Kommission soll demnach aus drei Juristen bestehen.

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Der Streit um die Auftritte eines führenden türkischen Politikers in Niedersachsen eskaliert. Mehdi Eker, der stellvertrende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP, darf ab sofort nicht mehr für die Verfassungsreform in der Türkei werben. Das teilte das Innenministerium am Freitag mit. 

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Das Land plant neue Versetzungsregeln für die Oberschulen. So sollen Schüler bis Klasse 7 an den Oberschulen künftig nicht mehr sitzenbleiben können. Von der Opposition gibt es für die Pläne heftige Kritik.

Saskia Döhner 17.03.2017