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Weil befürwortet "großzügige Kontingente"

Lösung des Flüchtlingsproblems Weil befürwortet "großzügige Kontingente"

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich für Korrekturen in der Flüchtlingspolitik ausgesprochen. In einer Rede vor 100 Delegierten des niedersächsischen SPD-Parteirates erinnerte Weil an den Bosnien-Krieg in den 90er Jahren.

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Ministerpräsident Stephan Weil befürwortet "großzügige Kontingente" zur Lösung des Flüchtlingsproblems.

Quelle: dpa

Hannover. Damals habe man Bürgerkriegsflüchtlinge nach den Genfer Flüchtlingskonvention aufgenommen. Das könne auch derzeit eine Lösung des Flüchtlingsproblems sein. "Ich stelle mir großzügige Kontingente in hoher sechsstelliger Zahl vor", sagte Weil. Er warnte allerdings vor der Illusion, die Menschen würden wieder schnell in ihre Heimatregionen zurückgehen.

Weil betonte unter großem Beifall der Delegierten, dass die SPD das Grundrecht auf Asyl nicht in Frage stellen werde.

Skeptisch zeigte sich Weil angesichts eines möglichen deutschen Militäreinsatzes in Syrien. Zwar werde man eine 10 000 Mann starke Terrororganisation wie den IS nicht mit demokratischen Diskursen in die Knie bringen, "aber eine Strategie, die nur auf Militär und Gewalt setzt, wird auch nicht Erfolgs versprechend sein", sagte Weil: "Dies ist die Lehre aus Afghanistan."

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