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Statistik

Wolfsburg bekommt für Einwohner das wenigste Geld


316 Euro ist der Durchschnittsbetrag, den eine Kommune in Niedersachsen für jeden Bewohner bekommt. In Wolfsburg bekommt die Stadt von allen Kommunen in Niedersachsen mit nur 44 Euro das wenigste Geld pro Bürger. Primus sind die Bürger des Kreises Lüchow-Dannenberg.
Dass Wolfsburg für seine Bürger vom kleiner gewordenen Kuchen das in Relation kleinste Stück abbekommt, liegt an der hohen Finanzkraft der Stadt.

Dass Wolfsburg für seine Bürger vom kleiner gewordenen Kuchen das in Relation kleinste Stück abbekommt, liegt an der hohen Finanzkraft der Stadt.

© dpa (Archiv)

Die Stadt Wolfsburg bekommt von allen Kommunen in Niedersachsen für ihre Einwohner das wenigste Geld vom Land. Je Bürger fließen aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs in diesem Jahr nur 44 Euro in die VW-Stadt. Das ist nach einer aktuellen Erhebung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) nur etwa ein Siebtel des Durchschnittsbetrages von 316 Euro für jeden Landesbewohner.

Im Vorjahr hatte es pro Einwohner noch 63 Euro mehr gegeben. Insgesamt ist die sogenannte Zuweisungsmasse des Finanzausgleichs nämlich gegenüber 2009 um mehr als 17 Prozent auf gut 2,5 Milliarden Euro gesunken. Grund dafür sind nach Darstellung des LSKN die zu erwartenden geringeren Steuereinnahmen des Landes.

Dass Wolfsburg für seine Bürger vom kleiner gewordenen Kuchen das in Relation kleinste Stück abbekommt, liegt an der hohen Finanzkraft der Stadt. Zu den Kommunen, die aus demselben Grund ebenfalls unterdurchschnittlich wenig Geld vom Land erhalten, gehören auch die Stadt Salzgitter (97 Euro je Einwohner), der Landkreis Vechta (112), die Stadt Emden (134), der Kreis Verden (157) und die Landeshauptstadt Hannover (169 Euro je Einwohner).

Das durchschnittlich meiste Geld (572 Euro) entfällt auf jeden Bürger des Kreises Lüchow-Dannenberg. Zu den Kommunen mit überdurchschnittlich hohen Zuweisungen gehören auch die Städte Wilhelmshaven (558) und Delmenhorst (552), die Landkreise Uelzen (459), Nienburg (420), Cuxhaven (419), Leer (405) und Goslar (404 Euro je Einwohner).

dpa

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  • Primus ist Lüchow-Dannenberg KPDehde – 01.08.10
    Ein sehr gute Artikel, der mal wieder zeigt was man mit Statistik so alles anstellen kann.
    Für Lüchow-Dannenberg und andere finanzschwächere Regionen liegt die Lösung doch auf der Hand. VW verlagert wesentliche Teile seiner Produktion nicht nach Tschechien sondern nach Lüchow-Dannenberg und schon haben wir eine Reihe von Finanzproblemen gelöst. So toll kann Statistik sein.

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