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Ministerpräsident

Wulff spricht Angehörigen der Jemen-Opfer sein Mitgefühl aus


Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sich „bestürzt“ über die mutmaßliche Ermordung zweier junger Bibel-Schülerinnen aus dem Landkreis Gifhorn während ihres Aufenthalts im Jemen gezeigt.
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Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff

© Nancy Heusel

„Beide hatten sich bewusst für den Dienst christlicher Nächstenliebe entschieden und sind grausamen Verbrechern in die Hände gefallen“, sagte Wulff am Mittwoch in Hannover.

„Wir verneigen uns vor dem Mut, andere Menschen in den ärmsten Regionen dieser Welt trotz aller Gefahren nicht allein zu lassen“, fügte Wulff hinzu. Er sprach den Angehörigen und Freunden der beiden Opfer sein Mitgefühl aus.

Die beiden Frauen im Alter von 24 und 26 Jahren waren Schülerinnen einer Bibelschule in Lemgo (Nordrhein-Westfalen) und hatten in einem Krankenhaus in der jemenitischen Provinz Saada ein Praktikum absolviert. Am Montag wurden sie zusammen mit einer Frau aus Südkorea tot aufgefunden. Medienberichten zufolge wiesen sie zahlreiche Schuss- und Stichwunden auf. Offenbar waren sie zusammen mit weiteren Personen Terroristen in die Hände gefallen. Fünf Deutsche werden noch vermisst.

ddp

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