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Zahl der Gemeinden sinkt in Niedersachsen

Statistik Zahl der Gemeinden sinkt in Niedersachsen

Weniger Einwohner, weniger Geld: Viele Kommunen in Niedersachsen fusionieren. Und so geht die Zahl der Gemeinde immer weiter zurück. Zu Beginn des Jahres waren es nur noch 971. Betroffen von den Fusionen ist vor allem der ländliche Raum zwischen Harz, Heide und Küste.

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 Die Zahl der Gemeinden in Niedersachsen geht immer weiter zurück.

Quelle: dpa

Hannover. Die Zahl der Gemeinden in Niedersachsen geht immer weiter zurück. Zu Beginn dieses Jahres gab es landesweit noch 971. Dies sind 20 weniger als Anfang 2014 und rund 50 weniger als vor fünf Jahren, wie das Landesamt für Statistik (LSN) in Hannover in seinem aktuellen Monatsheft berichtet. Unter dem doppelten Druck der demografischen Entwicklung und der geringen finanziellen Leistungsfähigkeit vieler Kommunen werde dieser Konzentrationsprozess voraussichtlich beschleunigt, schreibt LSN-Experte Professor Lothar Eichhorn. Weitere Fusionen werde es in naher Zukunft vorwiegend im ländlichen Raum zwischen Harz und Heide geben. 

Ursprünglich gab es in Niedersachsen 4237 Gemeinden. Die meisten davon hatten weniger als 1000 Einwohner. Weil sie sich als zu klein erwiesen, wurden viele dieser Kommunen zwischen 1972 und 1974 zusammengelegt. Am Ende dieser großen Gemeindereform war die Zahl auf 1027 geschrumpft.

Rund 35 Jahre lang veränderte sich daran kaum etwas - seit dem Jahr 2000 jedoch nimmt die Zahl der Gemeinden ab. Und seit Ende 2009 beschleunigt sich der Prozess, wie das LSN feststellt. Betroffen ist vor allem der ländliche Raum zwischen Harz, Heide und Küste. In diesem Jahr wurden dort bisher Gemeinde-Zusammenschlüsse in den Landkreisen Goslar, Peine, Wolfenbüttel, Celle und Cuxhaven vollzogen.

Weitere Fusionen sind aktuell unter anderem in den Landkreisen Helmstedt, Hildesheim, Diepholz und Cuxhaven im Gespräch. Eine deutlich größere Fusion als auf Gemeinde-Ebene wird im kommenden Jahr in Südniedersachsen vollzogen. Dann schließen sich die Landkreise Göttingen und Osterode zum neuen Landkreis Göttingen zusammen.

dpa

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