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„abgeordnetenwatch“ startet Kandidatencheck zur Landtagswahl

Internetportal „abgeordnetenwatch“ startet Kandidatencheck zur Landtagswahl

58 Tage vor der niedersächsischen Landtagswahl hat das unabhängige Internetportal „abgeordnetenwatch“ seinen Kandidatencheck gestartet. Interessierte können dort ab sofort den rund 500 Direktkandidaten für die Wahl am 20. Januar ihre Fragen stellen.

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Der Wahlkampf hat bereits begonnen: Am 20. Januar wird der neue niedersächsischen Landtag gewählt.

Quelle: dpa

Hannover. „Ziel ist es, viele Menschen zu motivieren, auch zur Wahl zu gehen“, sagte Hans-Werner Schwarz, Landtagsvizepräsident und Schirmherr der Aktion am Freitag anlässlich des offiziellen Starts in Hannover. „Wenn es der Politik alleine nicht gelingt, Menschen dazu zu bewegen, Menschen zur Wahl zu bringen, kann man ja nur dankbar sein, dass sich andere Initiative installieren und Hilfestellung geben“, sagte Schwarz. Aufgrund der direkten Kommunikation entstehe zudem eine sehr viel intensivere Austauschmöglichkeit als durch die herkömmlichen Medien. Im Idealfall steige zudem die Wahlbeteiligung.

Aufgrund einer Computerpanne hatte eine Kandidatin bereits vor der Freischaltung eine Frage gestellt bekommen und entsprechend beantwortet. „Das sollte eigentlich nicht passieren“, sagte Roman Ebener, Projektleiter von „abgeordnetenwatch“. Um ein Foto zu ihrem entsprechenden Profil veröffentlichen zu dürfen, müssen die Kandidaten jeweils 129 Euro an die Initiative überweisen. Seit 2011 bietet „abgeordnetenwatch“ den Bürgern bereits dauerhaft einen direkten Draht in den Landtag. Mehr als 700 Fragen seien seither gestellt, 80 Prozent davon auch beantwortet worden.

„abgeordnetenwatch“ wurde 2004 gegründet und war zunächst ein auf Hamburg beschränktes, ehrenamtliches Projekt. Nachdem die Gründer, zwei Jungunternehmer, immer mehr Parlamente in ihren Blick nahmen, entwickelte sich der Bürgerservice zum kleinen Unternehmen mit Vollzeitkräften. Nach eigenen Angaben finanziert sich die Initiative aus Spenden. Unabhängigkeit und Überparteilichkeit werden von einem Kuratorium überwacht, dem Persönlichkeiten aus vielen Teilen der Gesellschaft angehören.

dpa

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