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Der Grenzübergang Bornholmer Straße wurde am Abend des 9. November 1989 von Ostberlinern überflutet - kurioserweise stand ARD-Hauptstadtkorrespondent Robin Lautenbach, damals für den SFB tätig, allein an der Invalidenstraße.

Grenzübergang Bornholmer Straße

Am Ende der Bornholmer Straße öffnete sich vor 20 Jahren die Mauer. Es war der erste geöffnete Grenzübergang von Ost- nach West-Berlin. Heute jubelt nicht jeder darüber.

Viele Revolutionäre, die 1989 zum Ende der DDR beigetragen haben, halten inzwischen auch Distanz zur politischen Klasse der Bundesrepublik.

4. November 1989: die erste legale Massendemonstration der DDR, die nicht von der Partei organisiert war. Am Horizont erscheint die ideale demokratische und sozialistische DDR - es war eine Fata Morgana.

Rückblende Teil 16

Es ist die Woche der Rücktritte: Am 2. November 1989 ist Schluss für den obersten Gewerkschafter der DDR, Harry Tisch. Die Vorsitzenden der Blockparteien NDPD und CDU nehmen ebenso ihren Hut wie Volksbildungsministerin Margot Honecker.

Die SED will Zeit gewinnen. Mit verschiedenen Zugeständnissen, Gesprächsangeboten und Reformüberlegungen versucht sie, die weiterhin aufgebrachten Massen zu besänftigen.

Unterzeichnung des Vertrages zur Städtepartnerschaft 1987: (von rechts) Herbert Schmalstieg, Bernd Seidel, Oberbürgermeister Leipzig.

Die Entstehungsgeschichte der Städtepartnerschaft Hannover–Leipzig reicht in die Siebziger zurück.

Rückblende Teil 14

In der DDR beginnt eine neue Ära: Einen Tag nach dem Rücktritt Erich Honeckers als Staats- und Parteichef spricht sein designierter Nachfolger Egon Krenz am 19. Oktober 1989 im Fernsehen.

Nach den massiven Protesten in Ost-Berlin, Dresden, Leipzig, Plauen und vielen anderen Städten kommt Bewegung in die SED. Am 12. Oktober ruft Politbüromitglied Kurt Hager im DDR-Fernsehen zu einer „Diskussion über die Lösung der Probleme des Landes“ auf.

Rückblende Teil 12
70.000 Menschen ziehen am 9. Oktober 1989 über den Leipziger Ring.

Der 9. Oktober 1989: Das verkannte Datum im Kampf um die Freiheit.

Mit einem Tag Verzögerung und nach einer strapaziösen Zugfahrt sind sie endlich in Freiheit: Am 5. Oktober 1989 kommen Tausende DDR-Bürger in der Bundesrepublik an.

Nach Ost-Berlin und Budapest heißt das Sorgenkind der Bundesrepublik nun Prager Botschaft. Am 28. September 1989 halten sich auf dem Gelände rund um das Palais Lobkowitz etwa 2400 DDR-Ausreisewillige auf.

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