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Die DDR verschärft ihr Vorgehen gegen die Opposition. Sie erklärt am 21. September 1989 das „Neue Forum“ für staatsfeindlich.

Nachdem die staatliche Gewalt gegen die Teilnehmer der Montagsdemonstrationen am 11. September 1989 enorm zugenommen hatte (zahlreiche Protestler waren zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden), finden ab dem 14. September fast täglich in Leipziger Kirchen Andachten statt.

Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin kann wieder ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen. Am
8. September verlassen alle 117 Botschaftsbesetzer das Gebäude und kehren in ihre Heimatstädte zurück.

Am 1. September 1989 beginnt in der DDR nach zwei Monaten Ferien wieder die Schule. Die Folgen der Massenflucht werden spätestens jetzt sichtbar: Es fehlen Lehrer und Schüler, aber auch Ärzte und Krankenschwestern, Arbeiter, Führungs- und Fachkräfte kommen nicht zurück.

Aufatmen in Budapest: Die 108 DDR-Bürger, die sich noch in der bundesdeutschen Botschaft befinden, dürfen in der Nacht zum 24. August die Mission verlassen und ausreisen.

Knapp drei Monate vor dem Fall der Mauer öffnet sich ein kleines Holztor im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet. Mindestens 661 DDR-Bürgern, andere Angaben sprechen sogar von 900, gelingt während des „Paneuropäischen Picknicks“ am 19. August 1989 der lang ersehnte Schritt in den Westen.

Der Weg zwischen Ost- und Westdeutschland wird wieder ein wenig kürzer. Am 10. August 1989 führt der erste innerdeutsche Linienflug seit dem Zweiten Weltkrieg die Lufthansa-Maschine „Reutlingen“ von Frankfurt nach Leipzig.

Der Drang der DDR-Bürger, ihr Land zu verlassen, wird immer stärker. Am 8. August 1989 muss die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin wegen Überfüllung ihre Pforten schließen, denn die Bedingungen in der Botschaft sind katastrophal.

Die DDR verlor im Sommer 1989 nicht nur immer mehr Einwohner, sondern am 1. August 1989 auch noch ihre Gänsefüßchen – in den Zeitungen und Zeitschriften des Springer-Verlags.

Die erstes Trabis treffen nach der Grenzöffnung in Hannover ein.

In der DDR wurde es unruhig, in Bonn steckten Kohl und Gorbatschow die Köpfe zusammen: Schon im Sommer 1989 lag in Deutschland etwas Neues in der Luft

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