Die Wahlbeobachter nehmen bis zum 27. September das Geschehen rund um die Wahlen unter die Lupe. Nein, uns hat nicht etwa die OSZE entsandt, das Team der Wahlbeobachter setzt sich zusammen aus jungen Mitarbeitern der HAZ, die aus der Perspektive von Jungwählern auf den kontroversen politischen Wettkampf um die Sitzordnung im Bundestag blicken.
Der Altersdurchschnitt der Abgeordneten im aktuellen Bundestag liegt bei 49 Jahren. Vier niedersächsische Kandidaten unter 30 wollen trotz Vorurteilen den Schnitt senken – und ihre Generation im Parlament vertreten.
Nachgefragt bei Prof. Franz Walter, Parteienforscher an der Universität Göttingen.
Ob sie politisch interessiert ist? Svea Bliefert muss fast lachen bei der Frage, klar ist sie das. Das fing schon früh an. Mit 13 Jahren bekam sie einen Artikel über die Abholzung des Regenwaldes in die Hände, jemand erzählte ihr von leer gefischten Meeren.
Der Staat lässt Telefonverbindungen speichern und merkt sich Fingerabdrücke in Reisepässen.
Politiker vermitteln gern das Bild, dass sie dauernd superdynamisch für uns Bürger unterwegs sind.
Frank-Walter Steinmeier (SPD) lässt über sein Blog wissen, dass er kürzlich mit Zottelrocker Peter Maffay in Salzgitter Wahlkampf machen war.
Die 20-jährige Philosophiestudentin Sofia Tchernomordik ist Erstwählerin und hat klare Vorstellungen, was sich in der Politik ändern sollte.
Wahlspots werfen oft die Frage auf, ob es sich bei ihnen um ernst gemeinte Werbung handelt oder doch um Satire.