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Merkel ruft CDU-Anhänger zum Wahlkampf bis zur letzten Minute auf

Bundestagswahl Merkel ruft CDU-Anhänger zum Wahlkampf bis zur letzten Minute auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Partei zur Wahlmobilisierung bis zur letzten Minute aufgerufen. Es lohne sich, bis in die späten Abendstunden und noch am Sonntagmorgen mit Nachbarn und Freunden zu reden, rief Merkel am Sonnabendmittag den CDU-Anhängern beim zentralen Wahlkampfabschluss der CDU zu.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonnabend in der Arena in Berlin beim Wahlkampfabschluss der CDU.

Die CDU-Vorsitzende verwies auf den zuletzt noch immer hohen Anteil von unentschlossenen Wählern. Merkel warb dafür, der CDU die Erst- und auch die Zweitstimme zu geben, damit sie Kanzlerin bleiben könne. Das alles müsse man „noch mal unter die Leute bringen“.

In einem Grußwort an die CSU-Abschlussveranstaltung in München sagte Merkel, es komme am Sonntag auf jede Stimme an. Die Bewältigung der Wirtschaftskrise gelinge nur mit einer starken Union, mit einer starken CDU und CSU. Die Gemeinsamkeit von CDU und CSU bezeichnete Merkel als „Glücksfall für Deutschland“.

Im Gegenzug sicherte CSU-Chef Horst Seehofer vom Münchner Marienplatz aus Merkel seine uneingeschränkte Unterstützung für die Bundestagswahl und darüber hinaus zu. Seehofer sagte in einem Grußwort nach Berlin: „Deutschland braucht deine Führungskraft, braucht die Führungskraft der Bundeskanzlerin Angela Merkel“. Die Kanzlerin könne sich auf ein „Höchstmaß“ an Unterstützung bei der Wahl und die Zeit danach verlassen. „Wir haben eine erstklassige Kanzlerin national und international. Wir wollen, dass die Kanzlerin der nächsten vier Jahre Angela Merkel heißt.“

In ihrer halbstündigen Rede vor rund 2500 CDU-Anhängern attackierte Merkel zugleich die SPD. Die Sozialdemokraten wüssten weder aus noch ein und hofften, dass FDP-Chef Guido Westerwelle sein Wort breche, keine „Ampel“-Koalition einzugehen. Andere setzten auf eine große Koalition, Dritte wiederum träumten unverhohlen von einer „Vereinigung“ von SPD und Linker. „Stabilität gibt es nur mit einer starken Union in einer Koalition mit der FDP“, betonte Merkel. Nur in einer solchen Konstellation könne Deutschland schneller aus der Krise kommen. Die CDU-Chefin appellierte zugleich an die Bürger, wählen zu gehen. Das Wahlrecht sei ein „wunderbares Recht“.

Merkel war unmittelbar nach Rückkehr vom G20-Gipfel in Pittsburgh zum Wahlkampfabschluss in der „Arena“ in Berlin-Treptow gekommen. Die Kanzlerin zeigte sich zufrieden mit den Gipfelergebnissen. Die G20-Staaten hätten verabredet, gemeinsam für die wirtschaftliche Entwicklung der Welt Verantwortung zu tragen. Das hätte sie sich vor einem Jahr nicht träumen lassen. Seehofer lobte, Merkel habe in Pittsburgh „Großartiges“ erreicht.

ddp

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