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Mehrere Minister verpassen Einzug in den Landtag
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Direktmandate verloren Mehrere Minister verpassen Einzug in den Landtag

Nicht nur für Niedersachsens Regierungschef David McAllister, sondern auch für drei weitere Minister der CDU ist die Landtagswahl in Niedersachsen bitter ausgegangen: Sie verlieren nicht nur ihren Posten in der Landesregierung, sondern gehören dem neuen Landtag gar nicht mehr an, weil sie nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kein Mandat gewonnen haben.

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 Die Minister Aygül Özkan (v.l.), Uwe Schünemann und Bernd Althusmann haben ihre Direktmandate verpasst. Sie scheiden aus dem Landtag aus.

Quelle: dpa

Hannover. Kultusminister Bernd Althusmann erreichte 33,1 Prozent der Erststimmen und verlor seinen Wahlkreis Lüneburg an die SPD-Kandidatin Andrea Schröder-Ehlers (37,5 Prozent).

Innenminister Uwe Schünemann ist nach mehr als 18 Jahren kein Abgeordneter mehr: Mit 40,6 Prozent der Erststimmen unterlag er im Wahlkreis Holzminden seiner SPD-Konkurrentin Sabine Tippelt (42,6 Prozent).

Sozialministerin Aygül Özkan, die der damalige Ministerpräsident Christian Wulff ins Kabinett geholt hatte, erreichte in Hannover-Mitte nur 26 Prozent und verlor das Direktmandat klar an Michael Höntsch von der SPD (43,7 Prozent). Auch über die Landesliste der CDU wird Özkan nicht in den Landtag einziehen können.

Nicht mehr dem Landtag angehören werden auch Finanzminister Hartmut Möllring, Wissenschaftsministerin Johanna Wanka und Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (alle CDU). Sie hatten nicht mehr für den Landtag kandidiert. Für die CDU ziehen nur die 54 Gewinner von Direktmandaten und kein einziger Kandidat über die Landesliste in das niedersächsische Parlament in Hannover ein.

dpa/sup

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Geboren 1971 in Berlin Geboren 1958 in Hamburg
1989 bis 1991: Zeitsoldat bei der Bundeswehr im Panzerbataillon 74 in Cuxhaven 1978 bis 1986: Jurastudium in Göttingen
1991 bis 1996: Studium der Rechtswissenschaften in Hannover 1987 bis 1989: Anwalt in Hannover
  1989 bis 1994: Staatsanwalt und Richter in Hannover
Politische Stationen
Seit 1998: Mitglied des Niedersächsischen Landtags 1994 bis 1997: Ministerialrat im Niedersächsischen Justizministerium
2002 bis 2003: Generalsekretär der CDU in Niedersachsen 1997 bis 2006: Stadtkämmerer in Hannover
1996 bis 2010: Abgeordneter im Cuxhavener Kreistag Seit 2006: Oberbürgermeister von Hannover
Seit 2010: Niedersächsischer Ministerpräsident  

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