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NSU-Prozess
Zähe Vernehmung
Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe beim NSU-Prozess in München.

Eigentlich sollte am Dienstag Brigitte Böhnhardt, der Mutter des verstorbenen Neonazis und mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, vernommen werden. Doch eine andere Zeugin verzögerte den NSU-Prozess in München.

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Opfer-Mutter fleht Zschäpe um Aufklärung an
„Denken Sie bitte immer an mich, wenn Sie sich ins Bett legen“: Ayse Yozgat, Mutter des Kasseler NSU-Opfers Halit Yozgat appelliert an Beate Zschäpe.

Der NSU-Prozess spielt auf zwei Ebenen: Die juristische Ebene beherrscht der Vorsitzende Richter tadellos. Wenn es aber um den Schmerz und die Trauer der Angehörigen geht, wirkt er oft unsicher.

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41. Verhandlungstag im NSU-Prozess
Foto: Ismael Yozgat, Vater des NSU-Opfers Halit Yozgat, sagt am Dienstag im NSU-Prozess aus.

„Er hat keine Antwort gegeben.“ Sehr emotional schildert Halit Yozgats Vater vor dem NSU-Prozess, wie er seinen Sohn fand, als dieser von den NSU-Terroristen in seinem Internet-Café erschossen worden war.

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NSU-Prozess lahmgelegt
Foto: Aufwendige Verteidigung: Die Angeklagte Beate Zschäpe mit ihren Anwälten.

Im NSU-Prozess ist ein heftiger Streit um die Bezahlung der Zschäpe-Verteidigung entbrannt. Es geht um die Auslegung von Vergütungsgesetzen, die mögliche Befangenheit der Richter und auch um eine Haushaltshilfe. Nebenklägervertreter bezeichneten den Vorgang hinter vorgehaltener Hand als „bizarr“.

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NSU-Prozess
Foto: Die Anwälte von Beate Zschäpe (Mitte) stellten am Dienstag nach Eröffnung des 35. Verhandlungstages einen Befangenheitsantrag.

Im NSU-Prozess ist ein heftiger Streit um die Bezahlung der Zschäpe-Verteidigung entbrannt. Ein Verteidiger beklagt, dass seine Putzfrau mehr verdient – und verlangt 77.000 Euro.

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Weitreichende Ermittlungen
Die Bundesanwaltschaft hat insgesamt rund 500 Menschen überprüft, die dem Umfeld der Terrorzelle zugehören könnten.

Im NSU-Prozess spricht die Bundesanwaltschaft überraschend von rund 500 Menschen, die zum Umfeld der rechten Terrorzelle zählen könnten. Für den Prozess hätten diese jedoch keine Bedeutung.

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Mutmaßliche Neonazi-Terroristen
Der 33 Jahre alte Carsten S. gab am Dienstag am fünften Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht München zu, eine Pistole mit Schalldämpfer besorgt zu haben.

Erstmals redet im NSU-Prozess ein Angeklagter. Carsten S. ist längst aus der Neonazi-Szene ausgestiegen. Er berichtet, wie ihn ausgerechnet seine Homosexualität zu den Rechten brachte, wie er dort aufstieg und schließlich eine Pistole besorgte - wohl die Mordwaffe.

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Vierter Verhandlungstag
Foto: Am vierten Verhandlungstag wurde es im NSU-Prozess konkreter. Weiter geht es erst im Juni.

Richter Götzl drückt im NSU-Prozess aufs Tempo. Am Donnerstag verhandelt er einen Antrag nach dem anderen. Wenn nichts dazwischen kommt, könnte das Gericht nach den Pfingstferien endlich zur Sache kommen. Zwei der Angeklagten wollen aussagen.

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Die Opfer der NSU