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NSU-Prozess
Antrags-Marathon und Wortgefechte
Die Stimmung im Gerichtssaal war erneut spannungsgeladen.

 Immer wieder Anträge und Streit ums Rederecht: An einem turbulenten dritten Tag im NSU-Prozess fordert ein Verteidiger ein Lachverbot, ein anderer verlässt wütend den Saal. Der Antrags-Marathon geht weiter - sogar die Einstellung des Verfahrens wird verlangt.

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Dritter Verhandlungstag
Foto: Nicole Schneider, Verteidigerin des Angeklagten Ralf Wohlleben im NSU-Prozess und bekannte Anwältin der Neonazi-Szene.

Dritter Verhandlungstag im NSU-Prozess: Die Verteidigung des Angeklagten Ralf Wohlleben fordert die Einstellung des Verfahrens gegen ihren Mandanten. Wegen einer «medialen Vorverurteilung» sei ein fairer Prozess nicht mehr möglich.

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Weitere Anträge
Foto: Der Gerichtssaal in München am zweiten Verhandlungstag des NSU-Prozesses. Am Mittwoch um 9.30 Uhr beginnt der dritte Tag.

Nach der Verlesung der Anklage, die Zschäpe und vier Mitangeklagten Mittäterschaft oder Beihilfe an Morden und Terroranschlägen des NSU vorwirft, wird sich das Gericht heute voraussichtlich mit weiteren Anträgen befassen müssen. Offen ist, ob mit der ersten Beweisaufnahme begonnen werden kann.

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Nach erneuter Verzögerung
Am zweiten Verhandlungstag wurde im NSU-Prozess die Anklage verlesen.

Auch am zweiten Verhandlungstag bestimmen zunächst Anträge den NSU-Prozess. Am Nachmittag aber hat Bundesanwalt Herbert Diemer am zweiten Verhandlungstag die Anklage gegen die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe sowie vier weitere Beschuldigte verlesen.

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Zweiter Verhandlungstag
Foto: Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe (vorne, mitte) mit ihren drei Anwälten.

Morde, Anschläge, Raubüberfälle - das wirft die Bundesanwaltschaft der Neonazi-Terrorgruppe NSU vor. Doch die Anklageverlesung lässt auf sich warten. Auch am zweiten Verhandlungstag bestimmen zunächst Anträge den Prozess. Die Anwälte der Angeklagten Beate Zschäpe beantragten nun, die Verlegung in einen größeren Sitzungssaal.

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Zweiter Verhandlungstag
Foto: Polizisten bewachen am Dienstagmorgen das Gerichtsgebäude in München. Dort soll nach einwöchiger Unterbrechung der NSU-Prozess fortgesetzt werden.

Nach einwöchiger Unterbrechung geht der Prozess um die Verbrechen der rechtsextremen Terrorgruppe NSU am Dienstag weiter. Für den zweiten Verhandlungstag sind weitere Anträge angekündigt. Nebenklagevertreter drängen darauf, dass endlich die Anklage verlesen wird.

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NSU-Prozess
Die Anwälte von Beate Zschäpe: Wolfgang Heer (r.), Wolfgang Stahl und Anja Sturm.

Die Zschäpe-Verteidigung hat nach ihrem ersten Auftritt vor Gericht Kritik einstecken müssen. Politisch sind die Anwälte keiner Sympathie mit Neonazis verdächtig - wenn es um die Verteidigung ihrer Mandantin geht, machen sie jedoch keine Kompromisse.

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Gerichtsverfahren
Foto: Der Befangenheitsantrag gegen drei Richter des Staatsschutzsenats ist zurückgewiesen worden.

 Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht München am Freitag auch den Befangenheitsantrag der Verteidiger von Beate Zschäpe gegen den Vorsitzenden Richter zurückgewiesen. Damit sind beide bisher gestellten Befangenheitsanträge der Verteidigung abgelehnt. Es gebe keine berechtigten Zweifel an der Unparteilichkeit der Richter, heißt es in ähnlicher Form in den beiden Beschlüssen.

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Die Opfer der NSU