Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Bundesumweltminister Röttgen stellt sich einem Dialog in Gorleben.

Dialog vor Ort: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will sich in der nächsten Woche in Gorleben der Kritik gegen die Erkundung des möglichen Atommüll-Endlagers stellen. An einer Prüfung des Standortes Gorleben hält er allerdings weiterhin fest.

Atomfass

Gorleben polarisiert. Kritiker sagen, der Salzstock ist nicht als Endlager für Atommüll geeignet. Die niedersächsischen Grünen fordern daher die Suche nach Alternativen. Das klare Nein zur Weitererkundung ist vor dem Grünen-Bundesparteitag in Freiburg noch nicht sicher.

Beim Castor-Transport kreiste eine Überwachungsdrohne über den Köpfen der Demonstranten.

Der Lüneburger Polizeipräsident hatte den Einsatz einer Überwachungsdrohne beim Castor-Transport nach Gorleben noch verneint - nun musste das Innenministerium den Einsatz doch einräumen. Die Opposition bezweifelt die rechtliche Grundlage für die Nutzung.

Eine Mini-Drohne während einer Vorführung in Hannover im Jahr 2008.

Obwohl die unbemannte Aufklärungsdrohne der Polizei leise und klein ist, sorgt das rund 47.000 Euro teure Fluggerät derzeit für viel Lärm. Denn die Polizei hat den Mini-Flieger mit Kamera erstmals auch beim Castortransport eingesetzt. Atomgegner kritisieren dies scharf.

Polizisten räumen eine Sitzblockade vor dem Atommüll-Zwischenlager Gorleben.

Demonstranten sollen zur Begleichung der Polizeieinsatzkosten herangezogen werden, forderte Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann nach den Castorprotesten. Atomkraftgegner und Politiker sind empört und verweisen auf die im Grundgesetz verankerte Rechtmäßigkeit friedlicher Blockaden.

Busemann will die Demonstranten an den Kosten des Polizeieinsatzes beteiligen.

Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann (CDU) will die Anti-Castor-Demonstranten an den Kosten des Polizeieinsatzes beteiligen. „Wer durch eine Sitzblockade einen hoheitlich genehmigten Transport behindert und dadurch einen Schaden verursacht, wie etwa Mehrkosten für den Polizeieinsatz, der darf nicht von vornherein straffrei bleiben.“

Diskussion um Endlagerstandorte: Die Suche nach einer Alternative zum Atommüllendlager Gorleben könnte erneut nach Niedersachsen führen.

Der Streit um den Polizeieinsatz beim Castor-Transport ebbt nicht ab.

Nach dem Castor ist vor dem Castor: Obwohl der Atommüllkonvoi das Zwischenlager in Gorleben längst erreicht hat, ebbt der Streit um den Polizeieinsatz nicht ab. Anlass für die neuerliche Empörung ist der handgreifliche Einsatz eines französischen Polizisten.

1 2 3 4 5 6 7 ... 17
Anzeige

Asse

In der Schachtanlage bei Wolfenbüttel sind zwischen 1967 und 1978 insgesamt 125.000 Fässer mit schwach und mittel radioaktiven Abfällen eingelagert worden. Seit Jahren fließt kontaminierte Salzlauge aus dem maroden Bergwerk. Nach langwierigen Debatten sollen die Fässer jetzt zurückgeholt werden.

Gorleben

1977 fiel der Entschluss: Das ehemalige Salzbergwerk Gorleben soll atomares Endlager werden. Die Lage Gorlebens im Zonenrandgebiet sowie die dünne Besiedlung der Gegend gaben mit den Ausschlag - obwohl von Anfang an vor dem instabilen Deckgebirge über dem Lagerort sowie eindringendem Grundwasser gewarnt wurde.

Nachrichten aus Hannover

Christopher Street Day

Homosexuelle zeigen Flagge in Hannover

Foto: Tausende Schwule und Lesben haben am Wochenende den Christopher Street Day in Hannover gefeiert.

Schrille Parade durch die City: Tausende Homosexuelle haben am Sonnabend in Hannover bunte Flagge gezeigt. Auch Politische Parteien waren mit eigenen Wagen beim Umzug zum Christoppher Street Day dabei. mehr

KommentareKommentar/e





Top