Der Zentralrat der Juden sieht den Antisemitismus in Deutschland auf dem Vormarsch. Zentralrats-Generalsekretär Stephan Kramer sagte in einem Interview, der Antisemitismus sei „wieder weit verbreitet in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft“.
Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll (FDP) geht bei der Einschätzung der Polizeitaktik während des Amoklaufs von Winnenden auf Distanz zu Innenminister Heribert Rech (CDU). Der missglückte Zugriff in Wendlingen werfe Fragen zur Polizeitaktik au.
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel hat die ablehnende Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegenüber raschen Steuersenkungen scharf kritisiert. Die Kanzlerin lasse „häufig die Zügel schleifen, weil ihr die Richtung nicht klar ist, in die es gehen soll“.
US-Präsident Barack Obama hat beim Kongress zusätzliche 83,4 Milliarden Dollar (rund 63 Milliarden Euro) hauptsächlich für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan beantragt.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Tod eines 47-jährigen Mannes am Rande der Proteste gegen den G-20-Gipfel in London hat die britische Polizei einen Beamten suspendiert.
Mit der Eröffnung einer neuen Atomanlage hat der Iran sein umstrittenes Atomprogramm ausgebaut und damit für neue Besorgnis im Westen gesorgt.
Zehntausende Menschen haben in Georgien für den Rücktritt von Präsident Michail Saakaschwili demonstriert. Zum Auftakt einer Protestserie versammelten sich am Donnerstag mehr als 50.000 Menschen vor dem Sitz des Parlaments in der georgischen Hauptstadt Tiflis, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Trotz der seit Jahren bestehenden Gesundheitsprobleme ist der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il von der Obersten Volksversammlung im Amt bestätigt worden. Das staatliche Fernsehen zeigte, wie der 67-Jährige bei der konstituierenden Sitzung des Parlaments am Donnerstag hinkend die zehn Stufen des Podiums hinaufging.
Michael B. Berger blickt am Ende jeder Woche in seinen (virtuellen) Papierkorb – und erzählt die Nachrichten, die liegen geblieben sind, aber doch Beachtung finden sollten.
Unsere Redakteure im Hauptstadtbüro führen TV-Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
FDP-Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle sorgt sich um zu hohe Kosten durch die Energiewende. „Es wird teurer für den Bürger. Wir brauchen über 4000 Kilometer neue Stromleitungen, wir brauchen Gaskraftwerke. Schon jetzt merken die Leute, dass die Stromrechnung nach oben geht.“