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Dramatische Zustände im Flüchtlingscamp Idomeni

Nach dem EU-Gipfel Dramatische Zustände im Flüchtlingscamp Idomeni

Menschen, die mit bloßen Händen versuchen, Wasser aus ihren Zelten herauszuleiten und Feuer anzünden, um sich und ihre durchnässte Kleidung zu trocknen. Die Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze bleibt angespannt. Der EU-Gipfel konnte derweil keine Einigung in der Flüchtlingsfrage erzielen.

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Flüchtlinge wärmen sich im Flüchtlingscamp von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze die Hände. Wie es hier weitergeht bleibt ungewiss. 

Quelle: dpa

Athen/Idomeni. Einzige gute Entwicklung: Die Sonne schien am Dienstagmorgen wieder auf das Elendscamp.

Mitglieder humanitärer Organisationen sagten Reportern vor Ort, sie befürchten, dass es zu Wutausbrüchen der Migranten kommen könnte. Tausende harren seit Wochen in Idomeni aus. Die griechischen Behörden und das UN-Flüchtlingshilfswerk rieten am Vortag abermals den Migranten in Idomeni, in organisierte Lager zu ziehen, die die Regierung in Athen wenige Kilometer südlich der Grenze in Betrieb genommen hat. Die Migranten weigern sich in ihrer Mehrheit. Sie hoffen, dass die mazedonische Seite den Zaun doch noch öffnet und dass sie dann nach Mitteleuropa weiterreisen können. 

Derweil steht eine Lösung der Flüchtlingsfrage auf EU-Ebene weitere aus. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten einen endgültigen Beschluss zu einem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei am Montag bis zum nächsten EU-Gipfel am 17. und 18. März vertagt. 

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In Deutschland geht die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge drastisch zurück. In Griechenland harren weiter Zehntausende aus. Der mazedonische Präsident verurteilt den Kurs der EU: "Ich habe verstanden, dass wir Europa egal sind."

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