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Staatsbesuch

Putin trifft zu Besuch in Peking ein

Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Dienstag zu einem dreitägigen Besuch in Peking eingetroffen. Neben dem Ausbau der „strategischen Partnerschaft“ mit China und dem großen Energiebedarf der asiatischen Wirtschaft stehen die Eskalation in Syrien, der Streit um das iranische Atomprogramm und die Zukunft Afghanistans im Mittelpunkt seiner Visite.

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Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Dienstag zu einem dreitägigen Besuch in Peking eingetroffen. (Archiv)

Quelle: dpa

Peking . Nach seinen jüngsten Gesprächen mit den Regierungen in Berlin und Paris sowie mit der EU-Spitze in St. Petersburg will Putin jetzt die geostrategische Lage in Asien ausloten. Knapp einen Monat nach seiner erneuten Amtseinführung stattet der Präsident China erstmals einen offiziellen Staatsbesuch ab. Bei der dreitägigen Visite sollen ein Dutzend Abkommen unterzeichnet werden.

Mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao sind auch Gespräche über den Syrien-Konflikt geplant. Die UN-Vetomächte Russland und China blockieren im Weltsicherheitsrat eine schärfere Linie gegen die Führung in Damaskus. In Peking nimmt Putin am Mittwoch und Donnerstag auch an dem Gipfel der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) teil. Zu der Gruppe gehören neben neben den führenden Nationen China und Russland auch Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan.

Als Beobachter reist unter anderen auch Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an, mit dem Putin über das Tauziehen um das iranische Atomprogramm sprechen wird. Den SCO-Staaten liegt ein Vorschlag vor, auch Afghanistan den Status als Beobachter einzuräumen. Deswegen wird Präsident Hamid Karsai in Peking erwartet, mit dem Putin über die weitere Entwicklung in Afghanistan sprechen wird.

dpa

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