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Arminia Hannover vermeidet den Abstieg

Fußball-Oberliga Arminia Hannover vermeidet den Abstieg

Arminia Hannover hat sich im letzten Saisonspiel gerettet: Es gab kein Halten mehr. Spieler und Trainer herzten sich, tanzten minutenlang im Kreis, warfen Trainer Murat Salar in die Höhe und grölten.

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Hoch soll er leben:Die Arminen-Mannschaft jubelt nach dem Sieg gegen Northeim und wirft Murat Salar in die Luft. Foto: Sielski

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Die Zuschauer klatschten begeistert, lautstarke „Arminia“-Sprechchöre schallten durch Bischofshol. Die Blauen“ haben es geschafft und im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt perfekt gemacht. Der SV Arminia Hannover gewann mit 2:1 gegen den FC Eintracht Northeim und spielt auch in der nächsten Saison in der Fußball-Oberliga. „Ich bin stolz auf meine Jungs“, sagte Trainer Salar. „Einfach nur stolz. Diese Mannschaft hat so viel Charakter.“

Die Partie zeigte: Wenn so viel auf dem Spiel steht, dann ist auf die Arminen-Familie Verlass, dann steht sie zusammen. Die Tribüne im Rudolf-Kalweitstadion war rappelvoll. Beim Rugby-Länderspiel, okay, aber: Wann hatte es das bei den „Blauen“ zuletzt gegeben? „Das ist schon ewig her“, sagte der frühere SVA-Vorsitzende Ottfried Schütte, der kaum ein Heimspiel verpasst. „Heute geht es ja auch um alles.“ Stimmt, eine Niederlage oder ein Remis hätten den Abstieg bedeutet. Auch der einstige Clubchef Klaus Reuper wirkte - welch Wunder - angespannt, sagte aber: „Ich bin zuversichtlich, das wird schon.“

Bis er und die anderen nach Vereinsangaben etwa 700 Zuschauer endlich aufatmen und feiern konnten, hatten sie aber bange 90 Minuten zu überstehen. Besonders in der Schlussphase sorgte jeder Northeimer Angriff für Aufregung auf den Rängen. „Es war verdammt nervenaufreibend“, sagte Schütte, „aber am Ende auch wunderschön.“

Dafür gesorgt, dass es Jubelgesänge und stehende Ovationen in Bischofshol gab (Schütte: „Die Stimmung im Stadion hat für Gänsehaut gesorgt“), hatten Björn Masur und Adem Lukac, die mit wunderschönen Toren den 0:1-Rückstand bei der drückenden Hitze drehten und Arminia den Klassenerhalt sicherten. Wobei besonders der Siegtreffer eine kuriose Vorgeschichte hatte: Lukac wurde in der Unterbrechungspause vor einem Freistoß eingewechselt, schnappte sich den Ball und schlenzte ihn aus gut 20 Metern in den Torwinkel.

„Ich wollte ihn unbedingt schießen“, meinte Lukac hinterher, „wollte Verantwortung übernehmen. Das habe ich dem Trainer gesagt, der hat mir zugestimmt, hat Vertrauen zu mir gehabt. Also habe ich das Ding genommen und reingemacht.“ Zum Glück für Arminia.

„Und jetzt“, sagte der Stürmer, nachdem er und seine Mitspieler Jubel, Glückwünsche und jede Menge Schulterklopfen hinter sich hatten, „wird gefeiert. Und ich kann Ihnen sagen: Das wird richtig spät.“

Die Statistik

Tore: 0:1 Melvin Zimmermann (47. Minute), 1:1 Masur (61.), 2:1 Lukac (71.).

SV Arminia: Fielsch - Menneking, Zimmermann (53. Neubert), Schröder, Vilches-Bermudez - Kabashi, Gos (71. Lukac), Soumah, Rüdiger, Masur, Saade.

Rettung für 1. FC Wunstorf

Auch der 1. FC Wunstorf hat im letzten Saisonspiel den Abstieg abgewendet - mit einem 2:1-Zittersieg gegen Schlusslicht Teutonia Uelzen.

Absteigen müssen Teutonia Uelzen, VfL Bückeburg, TB Uphusen und der Heeslinger SC.

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