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Alexandra Popp

Angriff Alexandra Popp

Sie könnte die schönsten Schlagzeilen der WM liefern. Weil Alexandra Popp den Boulevard mit ihrem Nachnamen herausfordert. Und weil – zuallererst – Alexandra Popp mit ihren Auftritten begeistert.

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Stürmerin Alexandra Popp.

Quelle: dpa

Zwei Tore erzielte die 20-Jährige im Testspiel der Nationalelf gegen Italien, ließ eines gegen die Niederlande folgen und brachte sich für einen Stammplatz im Sturm ins Gespräch.

Dort geben die Routiniers Birgit Prinz und Inka Grings den Ton an. Doch seit der „U 20“-WM im Vorjahr hat sich die Blondine mit ihrem Draufgängertum auch bei den Großen ins Blickfeld gespielt. Zehn Tore erzielte Popp auf dem Weg zum WM-Titel der Juniorinnen, erhielt den Goldenen Schuh als beste Torschützin und den Goldenen Ball als beste Spielerin des Turniers. Plötzlich war sie „Poppi“, der Popstar, der manchmal sogar mit Thomas Müller und dessen Aufstieg bei der WM 2010 verglichen wurde.

Dabei wollte Popp vom Fußball als Leistungssport lange nichts wissen, schon gar nicht vom Frauenfußball. Bis 14 kickte sie beim FC Schwarz-Weiß Silschede mit Jungs; danach ließ sie sich „belabern“, wie sie sagt, und wechselte ins Frauenteam des 1. FFC Recklinghausen. Der hartnäckige DFB-Trainer Ralf Peter überzeugte Popp schließlich, zu Auswahllehrgängen mitzufahren. „Dort merkte ich schnell, dass dies meine Welt war“, sagt die 20-Jährige heute. Der Wechsel zum FCR Duisburg brachte 2008 einen weiteren Schub. Als erstes Mädchen besuchte sie die Schalker „Eliteschule des Fußballs“, was ihr Trainingseinheiten mit den männlichen Schalke-Junioren ermöglichte. Ihre Zweikampfhärte habe sie dort gelernt, sagt Popp, die seit ihrem Einstand im Februar 2010 auch in der Nationalelf gern den Clown gibt. Ihren Tor-Tanz hat sie sich zwar abgewöhnt – aber bespaßen will sie die Fans bei der WM trotzdem.

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