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Annike Krahn

Abwehr Annike Krahn

Sie ist Europameisterin, Weltmeisterin, UEFA-Cup-Siegerin – und musste doch um ihren WM-Einsatz bangen. Was nicht an ihren Leistungen lag: Annike Krahn war schlichtweg lange verletzt.

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Lena Gößling

Abwehrchefin Annike Krahn ist nach einer langen Verletzungspause zurück.

Quelle: dpa

Bochum. Ein Kreuzbandriss setzte die 25-Jährige vom FCR Duisburg fast die gesamte Saison außer Gefecht; erst im Schlussspurt kam sie rechtzeitig in WM-Form und konnte erleichtert verkünden: „Jetzt bin ich wieder fit.“

Der Rückkehr der Abwehrchefin in die Frauen-Nationalelf steht also nichts mehr im Weg. Nach einer Zeit der zermürbenden Ungewissheit und anstrengenden Physiotherapie soll die diplomierte Sportwissenschaftlerin (Studienschwerpunkte Sportmanagement und Marketing) nun wieder so zur Sache gehen, wie es ihrem Selbstverständnis entspricht: „Keine Kompromisse“ lautet Krahns Konzept, das sie ihren Fans auch auf T-Shirts gedruckt präsentiert. Sogar einen Star-schnitt gibt es auf ihrer Homepage; wer die 36 Blätter richtig zusammenfügt, kann sich Krahn in Lebensgröße an die Wand heften.

Dabei war die Größe so eine Sache bei der gebürtigen und überzeugten Bochumerin. Seit sie mit vier Jahren das Kicken begann, zählte Krahn zu den kleinsten Spielerinnen. Heute misst sie mit 1,72 Metern Normalgröße – und hat zudem enorm an Kopfballstärke gewonnen. Da mag man ihr nachsehen, dass sie nicht gerade als Filigrantechnikerin auffällt; die Verteidigerin überzeugt mehr durch ihr gutes Stellungsspiel, mit dem sie beispielsweise Brasiliens Superstar Marta im WM-Finale 2007 den Nerv raubte.

Wunderlich wäre es, wenn Krahn die Heim-WM nicht ähnlich kompromisslos angehen würde. Ihr Lieblingssatz derzeit lässt jedenfalls keine Fragen offen: „Natürlich wollen wir den Titel.“

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