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Babett Peter

Verteidigung Babett Peter

Richtig aus der Haut fahren kann sie, wenn jemand „Babsi“ ruft. Babett Peter will „Babs“ gerufen werden, sonst bekommt sie einen Wutanfall, den man der stillen und zurückhaltenden Blondine gar nicht zutraut.

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Verteidigerin Babett Peter (r.).

Quelle: dpa

Auf dem Rasen legt sie diese Attribute ohnehin ab. Die Abwehrspielerin ist laufstark, bissig, gnadenlos, strebt immer nach absolutem Einsatz. „Fußball bedeutet mir alles“, sagt sie, „der Sport hat mir Selbstbewusstsein gegeben.“

Das war nicht immer so, seit ihrem fünften Lebensjahr leidet Peter an einer Gesichtslähmung, die bis heute in ihren verzogenen Mundwinkeln sichtbar ist. Doch ihr Einsatzwille sorgte dafür, dass sie mit 22 Jahren schon eine Titelsammlung vorweisen kann, von der andere ihr ganzes Leben nur träumen. Welt- und Europameisterin ist die Sächsin, vierfache deutsche Meisterin, DFB-Pokalsiegerin und Champions-League-Siegerin mit Turbine Potsdam.

Ihr Einsatz (und ihr Wechsel vom Turnsport) hat sich also gelohnt; denn bereits mit 15 Jahren zog Peter vom behüteten Elternhaus in Oschatz ins Sportgymnasium nach Leipzig zum Zweitligisten 1. FC Lokomotive, später nach Potsdam. Mit 17 feierte sie ihren Einstand im Nationalteam – im Hochgeschwindigkeitszug wurde sie zu einer der erfolgreichsten Fußballerinnen des Landes. Und scheut sich mittlerweile auch nicht, mehr Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen. Doch auch das Leben abseits des Fußballs hat Peter fest im Blick.

Die Sportsoldatin studiert Sportmanagement; „um den Kopf freizubekommen“, joggt sie liebend gern mit ihrem Mops Jay Jay durch den Schlosspark Sanssouci und engagiert sich als Botschafterin für die SOS-Kinderdörfer. Stille Momente, die „Babs“ so wichtig sind.

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