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Saskia Bartusiak

Innenverteidigerin Saskia Bartusiak

Es gibt ein Erlebnis im Fußballerleben von Saskia Bartusiak, das ihre Art ganz gut beschreibt. 14 Jahre alt war sie damals, als sie beim Probetraining des FSV Frankfurt auftauchte – und plötzlich von „der großen Birgit Prinz“ aus der Kabine abgeholt wurde. „Da hatte ich echt Ehrfurcht“, erinnert sich die Blondine.

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Innenverteidigerin Saskia Bartusiak 2011 beim Training der deutschen Nationalmannschaft in Harsewinkel-Marienfeld.

Quelle: dpa

Frankfurt. Die zurückhaltende Art ist geblieben, das Selbstbewusstsein gestiegen. „Ich rechne mir einen WM-Stammplatz aus“, sagt die 28-Jährige und fügt zielstrebig hinzu: „Ich bin Innenverteidigerin, auf dieser Position habe ich die gesamte Saison gespielt.“ So spricht jemand, der weiß, was er will – dabei käme Bartusiak mit ihrer Dynamik, ihrer Übersicht und Zweikampfstärke auch für andere Positionen infrage.

Allerdings war die Frankfurterin, die seit 2005 für den 1. FFC aufläuft, eine Spätzünderin. Als Jugendliche spielte sie drei Jahre intensiv Tennis und hatte mit Fußball nichts mehr am Hut. Das änderte sich mit 14 und besagtem Probetraining; doch erst mit 24 kam sie zur Nationalmannschaft und bestritt im April 2007 ihre ersten Länderspielminuten. Danach galt sie bei Bundestrainerin Silvia Neid lange als „Joker“ – bis sie bei der Europameisterschaft 2009 die verletzte Ariane Hingst vertreten musste und auf Anhieb überzeugte.

Das WM-Finale in ihrer Heimatstadt ist für Bartusiak natürlich das Ziel aller Träume. Ihre Familie – durch Vater Bernd kam sie mit vier Jahren zum Kicken – lebt im Stadtteil Eschersheim, auch sie wohnt dort, an der Goethe-Universität beendete sie Anfang des Jahres ihr Sportstudium (Note: 1,6!), und in der „Zeil“ geht sie gern Kaffee trinken und Süßigkeiten kaufen. „Mein größtes Laster“, wie sie auf ihrer Homepage verrät. Gelegentlich legt Saskia Bartusiak ihre Zurückhaltung eben nicht nur auf dem Fußballplatz ab.

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