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Verena Faißt

Linksverteidigerin Verena Faißt

Wolfsburg–Leverkusen–Ingolstadt: Den kürzesten Weg zur Weltmeisterschaft in Deutschland hat die Wolfsburgerin Verena Faißt. Nach nur drei Länderspielen, davon lediglich einem Einsatz über die volle Distanz im WM-Vorbereitungsspiel gegen Nordkorea (2:0), hatte die 22-Jährige Bundestrainerin Silvia Neid überzeugt.

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Beim Frauenländerspiel Deutschland - Nigeria in der BayArena in Leverkusen im Herbst 2010 kämpfen Verena Faißt (links) und die Nigerianerin Stella Mbachu um den Ball.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Noch im vergangenen Herbst hätte sich die geborene Badenerin nicht vorstellen können, überhaupt in die Nationalmannschaft berufen zu werden. Nun hat sich die Linksverteidigerin sogar in der Vorauswahl gegen Weltmeisterinnen wie Anja Mittag, Conny Pohlers und Sonja Fuss durchgesetzt. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, sagt die Wolfsburgerin.

Faißts Alleinstellungsmerkmal im DFB-Kader: Nach ihrem Bundesligaeinstieg beim SC Freiburg 2006 und dem Wechsel zum VfL im vergangenen Jahr hat die Abwehrspielerin noch keinen einzigen Titel gewonnen. Auch bei der „U 20“-WM 2008 in Chile – ihrem bislang einzigen großen Turnier – reichte es für sie „nur“ zu einem 3. Platz.

„Sie ist unheimlich schnell, zweikampf- und kopfballstark“, stellt die Bundestrainerin die Vorzüge ihrer neuesten Entdeckung heraus. Diese sieht sich selbst kritischer. „Ich habe im Spielaufbau Defizite, muss weniger hektisch werden und auch noch an Muskelmasse zulegen, auch wenn ich schon jetzt zweikampfstärker geworden bin“, sagt Faißt über Faißt.

Die Auszubildende in der VfL-Geschäftsstelle will sich für die WM „keinen Druck“ machen. Ob sie bei den Spielen vom 26. Juni bis 17. Juli zum Einsatz kommt, hängt aber wohl maßgeblich vom Gesundheitszustand ihrer erfahrenen Konkurrentinnen wie Babett Peter zusammen, an der, wenn sie fit ist, für Faißt kaum ein Weg vorbei führen dürfte. Dabei fiebert sie natürlich besonders dem möglichen Viertelfinalspiel der DFB-Elf in der Wolfsburger Arena entgegen. „Dann kommen auch meine Arbeitskollegen“, sagt sie.

Bis zum Start der Frauenfußball-WM stellen wir Ihnen die 21 Spielerinnen im Kader von Bundestrainerin Silvia Neid vor. Morgen lesen Sie das Wichtigste über Torjägerin Inka Grings.

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