Japan hat bei der Frauenfußball-WM nach Elfmeterschießen (5:3) gegen die USA gewonnen. Abby Wombach und Hope Solo konnten sich den WM-Traum nicht erfüllen, dafür jubelt jetzt Homare Sawa mit ihrem Team.
Kaum hat die japanische Frauen-Fußballmannschaft den Weltmeistertitel nach Hause geholt, denkt ihr Trainer schon an nächste Weihen: Die Olympischen Spiele in London. Und das nur wenige Stunden nach einem triumphalen Empfang für Japans neue Heldinnen.
Japans Sieg ist auch Seelenbalsam. Der Erfolg gegen die USA bei der Fußball-WM der Frauen soll für einen Moment helfen, die Katastrophe um Erdbeben und Tsunami vergessen zu machen.
Japans Fußballerinnen sind zum ersten Mal Weltmeister. Die Auswahl von Trainer Norio Sasaki setzte sich am Sonntag im WM-Finale mit 3:1 (2:2, 1:1, 0:0) im Elfmeterschießen überraschend gegen Olympiasieger USA durch.
Schwedens Fußballerinnen haben das „kleine Finale“ der Frauen-WM gewonnen. Mit einem 2:1 (1:0) gegen Frankreich sicherte sich das Team von Trainer Thomas Dennerby den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Einen Tag vor dem WM-Finale hat die FIFA die Ergebnisse der Dopingkontrolle des kompletten nordkoreanischen Teams veröffentlicht. Die Erklärungen, wie das verbotene Mittel in den Urin von fünf Spielerinnen gekommen sein soll, haben skurrile Züge.
Es hatte sich abgezeichnet: Polizeibeamtin Bibiana Steinaus aus Hannover leitet am Sonntag das WM-Finale in Frankfurt. Die Partie zwischen USA und Japan wird für Steinhaus damit der bisherige Karrierehöhepunkt.
Die Selbstzweifel von Silvia Neid hielten nur wenige Tage an. Kurz nachdem sie Rücktrittsgedanken geäußert hatte, entschloss sich die Bundestrainerin „voller Tatendrang“ zur Fortsetzung ihrer Arbeit mit den deutschen Fußballfrauen. Der Entschluss sorgte für große Freude.
Deutschland-Bezwinger Japan und Topfavorit USA kämpfen an diesem Sonntag um die WM-Krone im Frauenfußball. Mit einer weltmeisterlichen Leistung ließen die Japanerinnen vier Tage nach ihrem Viertelfinal-Coup gegen die deutsche Elf auch Schweden keine Chance und stehen nach dem beeindruckenden 3:1 (1:1)-Erfolg im Halbfinale in Frankfurt erstmals im Endspiel einer Frauenfußball-Weltmeisterschaft.
Eine Mischung aus Jungend und Erfahrung - das ist die deutsche Frauenfußball Nationalmannschaft. 21 Spielerinnen umfasst der Kader von Trainerin Silvia Neid. Die HAZ stellt die Sportlerinnen vor.