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HSC Hannover steigt in die Oberliga auf

Fußball HSC Hannover steigt in die Oberliga auf

Schon zum zehnten Mal ist Trainer Rainer Behrends mit einer seiner Mannschaften aufgestiegen. Nach einem Sieg gegen den TSV Pattensen ist ihm der Sprung in die nächsthöhere Klasse nun mit dem HSC Hannover gelungen.

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„Wir freuen uns auf die 5. Liga“: Der HSC Hannover war nach dem perfekt gemachten Aufstieg aus der Landesliga in Feierlaune. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Mit Aufstiegen kennt er sich aus wie kaum ein anderer im hannoverschen Fußball. Zehn Mannschaften hat er schon in die nächsthöhere Klasse verholfen. „Es ist aber immer wieder schön“, sagt Rainer Behrends. Nummer zehn hat er gerade mit dem HSC Hannover geschafft, die Oststädter spielen künftig in der Oberliga - die Lizenz dafür haben sie bereits. Gerüchte, der HSC wolle gar nicht aufsteigen, schob Behrends beiseite. „Dann hätten wir uns doch bei Spielern und Sponsoren unglaubwürdig gemacht“, sagt der Coach, „wir haben es sportlich geschafft und werden es auch wahrnehmen. Der Verein freut sich auf die 5. Liga.“

Dass sie sogar erstklassig feiern können, haben Spieler und Trainer unmittelbar nach dem 2:1 gegen den TSV Pattensen am vergangenen Sonntag bewiesen. Meisterschaft und Aufstieg waren perfekt. Der 64-Jährige war bei der Sause voll dabei, hatte einen „Riesenspaß“ und nur eine Sache, wenn auch augenzwinkernd, zu beanstanden: „Die Sektdusche war okay, aber eine Bierdusche mit Malzbier, das geht gar nicht“, sagt er, „ich musste ewig duschen, um dieses süße Zeug abzuwaschen.“

Auch wenn es bis in die Puppen ging, wie Behrends sagt, war es dennoch nur eine improvisierte Meisterfeier. Alles andere hatte der routinierte Trainer verboten. Vor vier Jahren hatte sein HSC in ähnlicher Konstellation nämlich die Bezirksligatabelle angeführt, war der designierte Meister. Statt der Feier aber gab es da nur traurige Gesichter. Das Team patzte gegen „Kellerkind“ TuS Kleefeld, das mit einer Serie von 14 verlorenen Spielen am Stück angetreten war. Das Spiel endete 1:1, der SV Damla Genc zog schließlich noch am HSC vorbei.

Diesmal ging alles gut, und die richtige Feier mit bedruckten Shirts, Pokalen und Urkunden soll beim nächsten Spiel nachgeholt werden; am Sonntag nach Pfingsten geht es dann gegen den TuS Garbsen auf den Platz.

Bis dahin dürfte auch geklärt sein, wie es mit Behrends, der seit 2010 beim HSC arbeitet, selbst weitergeht. „Mir macht es riesigen Spaß“, sagt er, „aber die Oberliga ist eine andere Nummer.“ Der Aufwand wird erheblich größer für Trainer, Spieler, aber auch den Verein: viermal Training die Woche, viel weitere Fahrten etwa nach Lingen (Emsland) oder Jeddeloh (Ammerland), und natürlich ein entsprechend höherer Etat.

„Bei mir wechselt das Gefühl nahezu täglich“, sagt Behrens. „Das ist eine Entscheidung, die ich mir reiflich überlegen muss. Klar ist für mich, dass das große Paket stimmen muss, wenn ich weitermache.“ Wichtigste Punkte sind für ihn zum einen, dass die Mannschaft zusammenbleibt. „Da sind einige sehr talentierte Jungs dabei“, sagt der Coach. „Sie haben eine super Saison gespielt, und das weckt natürlich das Interesse anderer Clubs. In der jetzigen Zusammensetzung haben wir das Zeug für die Oberliga.“ Zum anderen müsse sein „gleichberechtigter Trainerkollege“ Frank Kittel bleiben. „Er engagiert sich ohne Ende“, sagt Behrends, „und er hat einen super Draht zu den jungen Spielern. Er ist wie ein Sechser im Lotto für den Verein.“

Die Gespräche mit den Clubverantwortlichen, die ihr gesamtes Erfolgsteam natürlich gern zusammenhalten wollen, sind im vollen Gange. In den nächsten ein, zwei Wochen wird sich einiges entscheiden: die Zukunft der Trainer, der Spieler und damit auch des Vereins.

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2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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