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96, BTSV, VfB – stehen die Aufsteiger schon fest?

2. Fußball-Bundesliga 96, BTSV, VfB – stehen die Aufsteiger schon fest?

Schon früh sieht es in der 2. Liga danach aus, als würden Hannover 96, Eintracht Braunschweig und der VfB Stuttgart den Aufstieg unter sich ausmachen. Doch stehen die drei Clubs am 21. Mai immer noch so weit oben in der Tabelle? Eine Analyse von Heiko Rehberg.

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Hannover 96, Eintracht Braunschweig und der VfB Stuttgart: Dreikampf um den Aufstieg?

Quelle: HAZ/Montage

Hannover. Der VfB Stuttgart macht morgen in Dresden den Anfang. Einen Tag später zieht Hannover 96 bei Union Berlin nach, am Montag ist zum Abschluss Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Kaiserslautern dran. Das Führungstrio der 2. Fußball-Bundesliga hat am neunten Spieltag durchweg Aufgaben der Kategorie „Machbar, aber nicht ungefährlich“ zu lösen.

Es ist gut möglich, dass die drei Clubs die Plätze tauschen werden, denn die Eintracht (19 Punkte, +10 Tore), die „Roten“ (17, +9) und der VfB (16, +7) liegen dicht beieinander. Doch wenn die Eindrücke nach den ersten acht Etappen der Saison nicht täuschen, werden Braunschweig, Hannover und Stuttgart auch nach dem 34. Spieltag die ersten drei Plätze belegen. Erst dann wird die Reihenfolge richtig spannend.

Die Saison ist noch jung, hat aber ihre ersten Geheimnisse bereits offenbart. Der letztjährige Dritte 1. FC Nürnberg und der Vierte FC St. Pauli besitzen diesmal nicht das Personal und die Klasse - beides hängt eng miteinander zusammen -, um in die Nähe der Aufstiegsplätze zu kommen. Ein anderer oben gehandelter Club wie 1860 München bleibt sich bislang treu und ist auch runderneuert der 3. Liga näher als der 2. Liga. Vom FC Heidenheim, den Würzburger Kickers und Union Berlin glauben die meisten Experten, dass sie zwar überraschen können, ihnen irgendwann nach der Winterpause aber die Luft ausgehen wird. Blieben also Braunschweig, Hannover und Stuttgart.

Die 96-Fans hätten nichts dagegen, bis zum 21. Mai hieße dann das Motto: Bloß nicht Dritter werden! So eine Aufstiegsrelegation gegen den Erstliga-16.ist nichts für schwache Nerven - und ein riskantes Unterfangen.

Hannover 96: Die Rivalen zunächst auswärts

Hannover 96 begegnet den Aufstiegsrivalen in der Hinrunde auswärts: Am 6. November geht es zu Eintracht Braunschweig. Alle 96-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber erhalten dafür am 19. Oktober von 10 Uhr an die Möglichkeit, sich ausschließlich über den Ticket-Onlineshop von 96 Karten zu sichern. Beim VfB Stuttgart sind die „Roten“ am 12. Dezember zu Gast, es wird die Montagabendpremiere in der laufenden Zweitligasaison. Doch erst einmal ist Union Berlin dran, mit Salif Sané kehrt der wichtigste Spieler der Mannschaft zurück. Wo er sich nach seiner Sperre einordnen darf – Startelf oder Ersatzbank – ist die spannendste Frage vor der Begegnung am Sonntag. 

Eintracht Braunschweig: Gut eingekauft

Erst ein Spiel hat Eintracht Braunschweig verloren – ausgerechnet gegen den Aufstiegsrivalen VfB Stuttgart. Erstmals seit Jahren hatte der Club vor der Saison für Neuzugänge tiefer in die Tasche gegriffen. Das scheint sich zu lohnen, denn die Braunschweiger haben eine eingespielte Mannschaft gezielt verstärkt und mit Torsten Lieberknecht einen auch anderswo gefragten Trainer an den Verein binden können. Weil zudem Domi Kumbela wieder trifft wie in besten Zeiten, wird es um mehr als das offizielle Ziel gehen, zu den besten 25 Clubs in Deutschland zu gehören. Derzeit einzige Sorge: der starke Julius Biada fällt verletzt länger aus. 

VfB Stuttgart: Nach Korrekturen auf Kurs

Neuer Trainer (zuerst Jos Luhukay, ein paar Wochen später Hannes Wolf), neuer Sportvorstand (Jan Schindelmeister anstelle von Robin Dutt), neuer Präsident (Wolfgang Dietrich), neue Ziele: Wiederaufstieg, Wiederbelebung der einst gerühmten Jugendarbeit im Club, Wiederherstellung des verloren gegangenen Wir-Gefühls. Beim VfB Stuttgart haben sie viel vor und dafür viel verändert. Und in der noch jungen Saison bereits einige Kurskorrekturen vornehmen müssen. Die große VfB-Clubgemeinde (48 000 Mitglieder) ist zerstritten, aber einig darin, dass ein zweites Jahr in der 2. Liga nicht passieren darf. 

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