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Bloß nicht stolpern bei der zweiten Saisonhürde

96-Heimpremiere Bloß nicht stolpern bei der zweiten Saisonhürde

Ein Erfolgserlebnis im ersten Heimspiel der Saison gegen Bayer 04 Leverkusen würde Hannover 96 enorm helfen, das noch zurückhaltende hannoversche Publikum einzufangen und für sich zu begeistern. Sowohl Fans als auch die Mannschaft können einen Erfolg für den Saisonstart gut vertragen.

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Mit Schwung über die zweite Hürde: Ron-Robert Zieler, beobachtet von Athletiktrainer Edward Kowalczuk, und seine 96-Kollegen fiebern dem ersten Heimspiel entgegen. Foto: Sielski

Quelle: Sielski

Hannover. Hannover. Es ist ein interessanter Spielplan, den die Baumeister von der Deutschen Fußball-Liga für Hannover 96 zusammengebastelt haben. Gleich in den ersten drei Saisonbegegnungen ist alles dabei. Zum Auftakt gab es mit Darmstadt 98 einen Neuling, auf den man ohne arrogant zu wirken runterschauen darf, weil er weder das Geld noch die Infrastruktur noch das Spielerpotenzial besitzt wie die „Roten“. Am dritten Spieltag kommende Woche wartet mit Mainz 05 ein Team, das sich auf Augenhöhe befindet. Und am zweiten Spieltag am heutigen Sonnabend (Anstoß ist um 15.30 Uhr) kommt mit Bayer Leverkusen ein Kontrahent in die HDI-Arena, der zu den großen sechs der Bundesliga gehört und 96 normalerweise überlegen sein müsste.

Drei Gegner aus mit großer Wahrscheinlichkeit drei Tabellenregionen: Das beschleunigt eine realistische Selbsteinschätzung und wird Hinweise darauf liefern, wo in der Tabelle Hannover 96 sich in den nächsten Wochen herumtreiben wird. Doch dabei ist auch Vorsicht geboten, wie das 2:2 in Darmstadt zeigt. „Wenn ich es nicht wüsste, dass einige Spieler es besser können, müsste man schon wieder Angst haben“, hat 96-Clubchef Martin Kind in dieser Woche gesagt. Man muss den Satz einordnen, damit er keinen falschen Eindruck hinterlässt. Kind gefällt die verjüngte und neue Truppe, er hat nach zwei enttäuschenden Spielzeiten den Weg des Umbruchs gewählt und ist nicht unzufrieden mit dem, was an Transfers herausgekommen ist.

Doch beim Remis in Darmstadt hat der Clubchef auch gesehen, dass zu viele Spieler (Manuel Schmiedebach, Miiko Albornoz, Felix Klaus, Edgar Prib, Mevlüt Erdinc) unter ihren Möglichkeiten blieben und dass das zu viel ist, um bei einem bemühten, aber harmlosen Aufsteiger zu gewinnen. Kind und auch Trainer Michael Frontzeck hoffen, dass es gegen die spielstarken Leverkusener heute andersherum läuft. Dass viele 96-Profis, motiviert von der Heimspielatmosphäre und angestachelt vom Ehrgeiz, es dem Favoriten zu zeigen, über sich hinauswachsen.

Ein Unentschieden, besser noch ein Sieg, würde das bislang etwas zurückhaltend-skeptische hannoversche Publikum endgültig mitnehmen in die neue Saison. Und das Gefühl, auch einen Großen der Liga schlagen zu können, würde allen bei 96 einen kräftigen Schub geben.

Kandidatensuche für Fanbeirat

Sieben Fanvertreter werden im neuen Fanbeirat sitzen - das hatte die HAZ gestern exklusiv berichtet. Seit Freitag steht der Fahrplan für die Wahl: Jeder kann für dieses Gremium kandidieren, wer Lust dazu hat, muss bis zum 30. August eine kurze Bewerbungsmail an fuv96@t-online.de schicken. Am 9. oder 11. September können sich alle Kandidaten vorstellen, gewählt wird am 12. September vor dem Heimspiel gegen Dortmund.

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