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Wieder im Training

96-Profi Schlaudraff ist zurück

Von Norbert Fettback

Hannover 96 kann für das Freitagsspiel gegen den 1. FC Nürnberg wieder mit Jan Schlaudraff planen. Der Stürmer ist am Montag in das Training des Fußball-Bundesligisten zurückgekehrt.
Foto: Jan Schlaudraff (oben, mit Altin Lala) dürfte gegen Nürnberg in die 96-Startelf zurückkehren.

Jan Schlaudraff (oben, mit Altin Lala) dürfte gegen Nürnberg in die 96-Startelf zurückkehren.

© Ulrich zur Nieden

Hannover. Diese Serie muss doch mal zu Ende gehen! Nach acht sieglosen Spielen in Folge ist es bei Hannover 96 an der Zeit, mal wieder drei Punkte auf einen Schlag einzufahren. Der nächste Freitagabend wäre eine gute Gelegenheit zum Loslegen: erstes Heimspiel im neuen Jahr auf frisch verlegtem Rasen, dazu mit dem 1. FC Nürnberg ein Gegner nicht gerade zum Fürchten.

Die Mannschaft von Mirko Slomka hat am Montag schon mal die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Warmmachen begonnen. Der Montag, sonst normalerweise trainingsfrei, wurde aufgrund des früheren Spieltermins zum Arbeitstag. Bei wolkenverhangenem Himmel gab es am Vormittag durchaus hoffnungsvolle Lichtblicke vorm Wiedersehen mit dem früheren 96-Trainer Dieter Hecking. Nicht nur, dass sich kein weiterer Spieler verletzt hat, was die „Roten“ nun gar nicht gebrauchen könnten. Mit Jan Schlaudraff, der das 0:0 in Hoffenheim grippekrank zu Hause erlebte, hat sich ein wichtiger Akteur für die schwächelnde Offensive zurückgemeldet. Dass er am Montag das volle Programm absolvierte, ist ein vielversprechendes Zeichen für ein rasches Comeback des 28-Jährigen.

Ansonsten heißt es mit Blick auf die anderen angeschlagenen Spieler: abwarten. Sergio Pinto, der mit seiner Aggressivität gegen den „Club“ ein Trumpfass wäre, absolvierte am Montag Laufübungen; eine Rückkehr könnte sich damit abzeichnen. Im Fall von Christian Schulz wird dies von 96-Seite für den Freitag ausgeschlossen. Der Linksverteidiger drehte zwar an der Seite von Pinto seine Runden, doch sein Muskelfaserriss ist noch nicht verheilt. Dass Emanuel Pogatetz (Rückenbeschwerden) und Manuel Schmiedebach (war gegen Hoffenheim angeschlagen ins Spiel gegangen) am Montag beim Training fehlten, war nicht mehr als eine Vorsichtsmaßnahme.

Ein neues Gesicht auf dem Platz war auch acht Tage vor Transferschluss nicht zu sehen. 96 macht es bei der Spielersuche weiter spannend. Sportdirektor Jörg Schmadtke ist weiter am Verhandeln und Sondieren. In Hinblick auf Mame Biram Diouf, Stürmer von Manchester United, sei man „ein Stück weitergekommen“, sagte er. Schmadtke erneuerte zugleich den Hinweis, dass es weitere Kandidaten gebe und sich das 96-Bemühen nicht auf den 24 Jahre alten Senegalesen reduziere.

Training am Dienstag: 10 Uhr, Mehrkampfanlage.

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