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„Es tut gut, dass es jetzt geklappt hat“

96-Stürmer Niclas Füllkrug „Es tut gut, dass es jetzt geklappt hat“

Der Knoten ist geplatzt: Niclas Füllkrug hat gegen Aue sein erstes Tor für Hannover 96 geschossen. Wie sich das anfühlt: "Es ist auf jeden Fall besser, als wenn man nur Pfosten oder die Latte trifft oder den Torwart abschießt", verrät er im Interview.

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96-Stürmer Niclas Füllkrug.

Quelle: Maike Lobback

Herr Füllkrug, endlich hat es mit Ihrem ersten Tor für 96 geklappt. Die Erleichterung war Ihnen deutlich anzusehen.
Es war kein spektakuläres Tor, aber eines, was jetzt auf meiner Liste steht. Und mein erstes für 96, worüber ich sehr froh bin. Es ist auf jeden Fall besser, als wenn man nur Pfosten oder die Latte trifft oder den Torwart abschießt. Ich habe mir in den vergangenen Wochen beim Training Sicherheit geholt, weil ich dort regelmäßig getroffen habe. Genau wie im Testspiel gegen Jena. Das sind wichtige Situationen, weil man dann als Stürmer mit einem besseren Gefühl ins Spiel geht und sich das Selbstvertrauen zurückholen kann.

Ist der große Rucksack, den Sie in den vergangenen Wochen und Monaten mit sich herumgeschleppt haben, jetzt verschwunden?
Natürlich ist es wichtig für mich, dass ich mein erstes Tor für 96 gemacht habe. Aber wenn es bis zum Ende der Saison dabei bleiben würde, wäre keiner zufrieden. Ich garantiert auch nicht. Wichtig ist, dass es jetzt weitergeht und wir bis zur Winterpause noch viele Punkte sammeln.

So waren die Spieler von Hannover 96 gegen den FC Erzgebirge Aue in Form.

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Sie mussten erst einmal auf die Ersatzbank, obwohl Artur Sobiech verletzt ausgefallen ist. Überrascht?
Es war halt so, das musste ich annehmen. Es ist für uns gut gelaufen, also hat der Trainer recht behalten.

Ist der Konkurrenzkampf im 96-Angriff durch Ihren Treffer wieder neu eröffnet?
Im Training zeigt sich immer wieder, wie gut wir in der Offensive besetzt sind. Da gewinnt auch mal die B-Elf gegen das topbesetzte A-Team. Der Trainer stellt danach auf, wer die beste Form hat. Welche Spieler das sind, wird sich im Training bis zum nächsten Spiel zeigen.

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Ihr Tor sah einfacher aus, als es war, denn der Winkel war sehr spitz. Ist Ihnen kurz vor dem Schuss etwas durch den Kopf gegangen? So etwas wie: „Den musst du jetzt aber reinmachen?“
Zum Glück habe ich es in den vergangenen Wochen geschafft, solche Gedanken abzulegen. In der vergangenen Saison habe ich ja auch nicht vor jedem meiner 14 Tore gedacht: „Hoffentlich schießt du den jetzt nicht daneben.“ Ich habe mir immer wieder gesagt, dass er irgendwann halt auch mal reingeht. Es tut gut, dass es jetzt geklappt hat.

Interview: Christian Purbs

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