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"Spitzenreiter, Spitzenreiter"

96 startet in die 2. Liga "Spitzenreiter, Spitzenreiter"

Sicher: Die Partie gegen den FC Kaiserslautern war nur das erste von 34 Spielen. Doch als Spitzenreiter in die Saison zu starten ist für die "Roten" eine neue Erfahrung – und wohl der beste Start für den erhofften sofortigen Wiederaufstieg. Trainer Daniel Stendel ermahnt dennoch zu Nüchternheit.

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Waldemar Anton (l.), und Kenan Karaman jubeln über das Tor zum 2:0.

Quelle: dpa

Kaiserslautern/Hannover. So fühlt es sich also an, Spitzenreiter zu sein. Okay, auf diese Erfahrung hätten die Fußballfans von Hannover 96 gern verzichtet, wenn ihre Mannschaft in der 1. Liga geblieben wäre. Wenn man aber schon in der 2. Liga angekommen ist, dann ist es am besten, gleich ganz oben zu stehen. Das ist gut für den Überblick, fürs Selbstvertrauen und nährt die Hoffnung auf den sofortigen Wiederaufstieg.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“, sangen die Fans schon während der Auftaktpartie beim 1. FC Kaiserslautern, die mit 4:0 traumhaft endete. Wenn es gut läuft, ist 96 auch am Montagabend, wenn der erste Spieltag abgeschlossen ist, noch Spitzenreiter, wenn nicht, ist es auch egal: Die Botschaft des Clubs ist mit dem 4:0 angekommen: Wir wollen sofort zurück ins Oberhaus. Und wir sind stark genug dafür.

Torjäger Sobiech eiskalt, Klaus mit starken Aktionen, Kapitän Schmiedebach ein Vorbild: die 96-Spieler in der Einzelkritik zum Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Daniel Stendel merkte man die Erleichterung über den gelungenen Saisonstart an, der 96-Trainer sprach von einem „ganz wichtigen Sieg“. Aber Stendel bat darum, „alles richtig einzuordnen. Das Spiel war deutlich enger, als es das 4:0 ausdrückt.“

Nach fünf Stunden Busfahrt ist der Sonnabend noch ein Tag zum Genießen. Ein bisschen auslaufen, eine kleine Radrunde zum Beine auflockern, nachmittags die Autogrammstunde bei Möbel Hesse in Garbsen – um 14 Uhr garantiert noch als Spitzenreiter.

Stendel ist in Gedanken bereits beim ersten Heimspiel am 14. August gegen Greuther Fürth. „Ich will nicht ohne Ende bremsen, aber es war das erste von 34 Spielen“, sagte er. Und er weiß, dass – logisch, im ersten Spiel – trotz des 4:0 noch nicht alles erstklassig war und es bessere Gegner geben wird als den harmlos-naiven 1. FC Kaiserslautern. Am ersten Eindruck ändert das nichts: Hannover feiert sein neues Team, das in der Offensive herausragende Qualitäten besitzt, und die 2. Liga fühlt sich gar nicht so schlimm an.

Torjäger Sobiech eiskalt, Klaus mit starken Aktionen, Kapitän Schmiedebach ein Vorbild: die 96-Spieler in der Einzelkritik zum Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Bleibt als einziges Ärgernis das Wechselgerüchtetheater um Salif Sane. Bis zum 31. August geht die Transferperiode, nur Sane selbst könnte das Thema mit einem klaren Bekenntnis zu 96 beenden. Doch das ist wohl nicht zu erwarten. Also wird es spannend, ob der VfL Wolfsburg sein Angebot Richtung 10 Millionen Euro erhöht. Und was 96 dann macht. Clubchef Martin Kind bleibt bei seiner Linie, er will Sane halten, ihm ist der Wiederaufstieg wichtiger als das Geld. Aber was will Geschäftsführer Martin Bader, der anders als Kind nicht mal einräumen will, dass es überhaupt ein offizielles Wolfsburger Buhlen gibt?

Verstärkung in der Innenverteidigung bleibt trotz des 4:0 und unabhängig von Sane ein Thema. „Wir gucken uns um, was auf dem Markt möglich ist“, sagte Trainer Stendel. 

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