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Abhaken und weitermachen

Kommentar zur 96-Niederlage Abhaken und weitermachen

Nach der Niederlage gegen Wolfsburg ist 96 wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Trotzdem kann es jetzt nur eine Devise geben: Abhaken und weitermachen - meint Sportredakteur Heiko Rehberg in seinem Kommentar zur 96-Niederlage.

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"Wer sowas macht, ist schwach im Kopf"

Enttäuschung nach dem Spiel: Die "Roten" trotten vom Platz.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Hannover 96 hat am Dienstagabend gegen Wolfsburg eine große Chance nicht genutzt. Die Chance, ein erwartungsfrohes und durch den 2:1-Sieg in Stuttgart wieder hoffnungsvolleres Publikum mitzunehmen auf dem holprigen Weg zum Klassenerhalt. Was eine Halbzeit lang noch halbwegs ordentlich aussah, wurde nach der Pause zur Demütigung. 0:4 - das hört sich nicht nur bitter an, sondern fühlt sich auch genauso an.

Die Spieler von Hannover 96 in der Einzelkritik nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Die Spieler von Hannover 96 in der Einzelkritik nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

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96 hätte zumindest für einen Tag den letzten Tabellenplatz verlassen können. Doch die Leistung in der zweiten Hälfte war ein Rückfall nach dem couragierten Auftritt im Schwabenland. Mit einer derartigen Abwehrleistung ist der Klassenerhalt eine Utopie.

Abhaken und weitermachen. Das klingt nach einer Durchhalteparole bei noch zehn Spielen. Aber was sollen sie bei 96 auch sagen? Am Sonnabend geht es zu Werder Bremen, und das ist nicht nur für Trainer Thomas Schaaf ein besonderes Spiel. Werder ist mit 1899 Hoffenheim der größte Konkurrent im Abstiegskampf. Selbst ein Unentschieden wäre dort für 96 zu wenig. Ein Sieg muss her. Auch wenn es schwerfällt, nach Dienstagabend daran zu glauben.

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Raketen auf 96-Trainerbank
Mehrere Leuchtraketen wurden in Richtung der 96-Bank abgeschossen.

Nicht nur das Spiel erhitzte die Gemüter: Beim Derby zwischen 96 und dem VfL Wolfsburg sorgten Gästefans für eine skandalöse Szene. Sie schossen Raketen in Richtung der Bank von Hannover 96. Deutliche Worte fand 96-Trainer Thomas Schaaf: „Das kann kein Fan sein. Wer sowas macht, ist schwach im Kopf.“

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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