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„Am Ende war die Niederlage verdient"

Spielanalyse Hannover 96 gegen Borussia Dortmund „Am Ende war die Niederlage verdient"

Die Leistung von Hannover 96 stimmt für die nächsten Spiele wieder etwas zuversichtlicher, doch zu einer Überraschung gegen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund reichte es nicht. Die 2:4-Niederlage war am Ende verdient, findet HAZ-Redakteur Heiko Rehberg.

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Felipe war der Pechvogel der Partie: Das dritte Tor für Dortmund ging als Eigentor ins Netz.

Quelle: dpa

Hannover . Das Spiel: Bis zur 67. Minute konnten die hannoverschen Anhänger unter den 49 000 Zuschauern hoffen, dass es zu einem Punktgewinn reicht. 96 war durch Artur Sobiech in Führung gegangen (18. Minute), hatte danach einen 1:2-Rückstand aufgeholt und durch Sobiech zum 2:2 erneut ausgeglichen (53.). Dann unterlief Felipe, dem großen Pechvogel des Tages, ein Eigentor zum 2:3 (67.). Trotz dreier Stürmer auf dem Platz konnten die „Roten“ nicht ein drittes Mal zuschlagen, Pierre-Emerick Aubameyang sorgte mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter für das 4:2 (85.).

Gut gekämpft, aber am Ende eine verdiente Niederlage: Hannover 96 hat gegen Borussia Dortmund eine annehmbare Leistung gezeigt.

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Die Tore: Aubameyang zeigte sich bei seinen beiden Strafstoßtoren eiskalt, der „Lupfer-Strafstoß“ zum 4:2 fiel in die Kategorie „Frech und gut“. Dem ersten 96-Tor von Sobiech war der beste hannoversche Angriff der Saison vorausgegangen, mit einer erstklassigen Vorarbeit von Hiroshi Kiyotake und Leon Andreasen. Beim zweiten Tor profitierte Sobiech von einem Patzer des Dortmunder Weltmeisters Mats Hummels. Sehenswert war das Dortmunder 2:1 von Henrikh Mkhitaryan (44.).

Der Spieler des Tages: An Felipe kommt man in dieser Kategorie nicht vorbei. Eigentlich machte der 96-Manndecker ein gutes Spiel. Doch er verursachte die beiden Dortmunder Elfmeter, dazu kam das Eigentor – mehr Pech in 90 Minuten geht nicht. Beim ersten Foulelfmeter ging Felipe zu ungestüm zur Sache gegen Jonas Hofmann, beim Handelfmeter war er ungeschickt. Beim Eigentor aber blieb ihm nichts anderes übrig, als etwas zu riskieren bei seiner Rettungsaktion – ansonsten hätte Aubameyang locker eingeschoben.

Die Statistik: Die Dortmunder hatten 66 Prozent Ballbesitz und schossen deutlich mehr aufs Tor (19-mal gegenüber 5 hannoverschen Torschüssen). Auch bei den Zweikämpfen waren die Gäste überlegen (54 Prozent:46 Prozent). Interessant: Der Dortmunder mit den meisten Ballaktionen war Ilkay Gündogan (103). Bei 96 hatte Hiroki Sakai die meisten Aktionen – aber es waren nur 57.

Die Trainerstimmen:

Michael Frontzeck (96-Trainer): „Wir waren wesentlich verbessert gegenüber dem Spiel in Mainz. Es gab viele gute Aspekte, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben, hat mit der Dortmunder Qualität zu tun. Felipe wird eine schwere Nacht haben, Sonntag nimmt er dann wieder den Kopf hoch.“

Thomas Tuchel (Dortmunder Trainer): „Der Sieg fühlt sich verdient und hart erkämpft an.“

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