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Karaman wird für 96 immer wichtiger

Analyse Karaman wird für 96 immer wichtiger

Hannover 96 kam spät, aber gewaltig: In der 75. Minute sorgte Kenan Karaman, der eigentlich ausgewechselt werden sollte, im Fußball-Zweitligaspiel gegen den FC St. Pauli für das sehnsüchtig erwartete 1:0, in der 90. Minute gelang Felix Klaus der Treffer zum 2:0-Endstand.

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Wird für 96 immer wichtiger: Kenan Karaman.

Quelle: dpa

Das Spiel

St. Pauli stand sehr sicher in der Abwehr, 96 versuchte es sehr lange mit zu wenig Tempo und wirkte im Spielaufbau zu kompliziert. Torchancen gab es auf beiden Seiten kaum. Erst eine Standardsituation, derzeit die große hannoversche Stärke, sorgte für das 96-Führungstor.

Erstmals ein ausverkauftes Stadion in der Zweiten Liga: Hannover 96 spielt gegen den FC St. Pauli.

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Die Tore

Freistoß Miiko Albornoz, Kopfballablage Stefan Strandberg, Tor mit Köpfchen von Kenan Karaman. St. Pauli hatte sich laut Trainer Ewald Lienen, den eine Magen-Darm-Grippe plagte, auf diese Situation vorbereitet und konnte das Tor dennoch nicht verhindern. Beim zweiten Treffer zog der eingewechselte Harnik unwiderstehlich auf und davon und passte dann genau im richtigen Moment auf Klaus, der trocken vollendete.

Der Spieler des Spiels

Karaman wird für 96 immer wichtiger. Auch bei ihm war vor seinem Treffer nicht viel zusammengelaufen, aber er besitzt mittlerweile eine Torgefahr, die ihn wertvoll macht für das Team. Dass ihn Trainer Daniel Stendel eigentlich auswechseln wollte – geschenkt. Es gab einen Freistoß für 96, Karaman durfte auf dem Feld bleiben, traf und wurde dann ausgewechselt.

Wie waren die Spieler von Hannover 96 beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli in Form? Unsere Einzelkritik.

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Der Aufreger

Teile der Nordkurve sorgten mit einem geschmacklosen Transparent für Ärger. In der Halbzeit wurde das Transparent entfernt.

Die Statistik

96 hatte deutlich mehr Torschüsse (19) als die Hamburger (6), mehr Ballbesitz (57 Prozent), aber die schlechtere Zweikampfquote (47:53 Prozent). Klare Vorteile hatten die „Roten“ bei der Passquote (72 Prozent), bei den Gästen kamen nur 55 Prozent der Bälle beim Mitspieler an.

Die Trainerstimmen

Daniel Stendel (96): „Wir haben versucht, den Gegner müde zu spielen. Wir haben in kurzer Zeit dazu gelernt. Und wir haben wieder wenig zugelassen und kein Gegentor kassiert, das freut mich sehr.“

Ewald Lienen (Pauli): „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Meine Mannschaft hat es nicht verdient zu verlieren.“

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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